Gesellschaft: Rentenreform und Altersvorsorge in Berlin
Berlin () – Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, begrüßt die Verabschiedung zum Rentenpaket der Bundesregierung, warnt aber davor, es dabei zu belassen. „Die beschlossene Haltelinie bei 48 Prozent ist ein wichtiger Schritt, der zumindest in den kommenden sechs Jahren sicherstellt, dass die Renten nicht an Kaufkraft verlieren“, sagte Bentele der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Das sei eine gute Nachricht für Rentner, die das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken würde. Gleiches gelte für die Angleichung der Kindererziehungszeiten mit der Mütterrente.
„Die geplante Rentenkommission sollte nun den Auftrag haben, die gesetzliche Rente auf breitere Schultern zu verteilen“, fuhr die VdK-Präsidentin fort. Es brauche ein Konzept, mit dem Beamte sowie Selbstständige in die Rente einbezogen werden und „brachliegende Potenziale des Arbeitsmarkts insbesondere von Frauen gehoben werden“. Nur so könne die gesetzliche Rente auch in Zukunft der wesentliche Baustein der Altersvorsorge bleiben.
Das Paket reiche auch nicht aus, um die Altersarmut zu bekämpfen. Dazu forderte der VdK „einen Freibetrag auf gesetzliche Rentenzahlungen für Menschen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind“. Dadurch könnten wesentlich mehr von Altersarmut bedrohte Frauen von den verbesserten Kindererziehungszeiten profitieren. „Freibeträge wie bei der betrieblichen und privaten Altersvorsorge sowie bei der Grundrente sollten auch für Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung gelten. Die Ungleichbehandlung von privater, betrieblicher und gesetzlicher Altersabsicherung ist nicht nachvollziehbar“, so Bentele.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Bentele
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
VdK, Rheinische Post, Rentenkommission, gesetzliche Rentenversicherung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, begrüßt das neue Rentenpaket der Bundesregierung, warnt jedoch, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um Altersarmut zu bekämpfen und die gesetzliche Rente umfassender zu reformieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verabschiedung des Rentenpakets der Bundesregierung
- Einführung einer Haltelinie bei 48 Prozent
- Sicherstellung des Kaufkraftschutzes der Renten für die nächsten sechs Jahre
- Angleichung der Kindererziehungszeiten mit der Mütterrente
- Bedarf an breiterer Verteilung der gesetzlichen Rente
- Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in das Rentensystem
- Förderung der Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Unzureichende Maßnahmen gegen Altersarmut
- Forderung nach Freibeträgen auf gesetzliche Rentenzahlungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Verena Bentele vom VdK begrüßt das Rentenpaket der Bundesregierung.
- Warnung, dass weitere Maßnahmen nötig sind.
- Haltelinie bei 48 Prozent sichert Kaufkraft der Renten in den nächsten sechs Jahren.
- Positive Nachricht für Rentner, stärkt Vertrauen in die gesetzliche Rente.
- Angleichung der Kindererziehungszeiten positiv bewertet.
- Forderung nach einem Konzept zur breiteren Verteilung der gesetzlichen Rente.
- Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in das Rentensystem gefordert.
- Notwendigkeit, Potenziale von Frauen im Arbeitsmarkt zu nutzen.
- Rentenpaket reicht nicht zur Bekämpfung von Altersarmut.
- Forderung nach Freibeträgen auf gesetzliche Rentenzahlungen für Grundsicherungsempfänger.
- Ungleichbehandlung zwischen privater, betrieblicher und gesetzlicher Altersvorsorge kritisiert.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verstärkter Schutz der Kaufkraft der Rentner
- Stärkung des Vertrauens in die gesetzliche Rente
- Anpassung der Kindererziehungszeiten
- Notwendigkeit einer breiteren Verteilung der gesetzlichen Rente
- Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die Rentenversicherung
- Nutzung brachliegender Potenziale im Arbeitsmarkt, insbesondere bei Frauen
- Unzureichende Maßnahmen gegen Altersarmut
- Forderung nach Freibeträgen für Rentenzahlungen bei Grundsicherung
- Gleichbehandlung von unterschiedlichen Altersvorsorgesystemen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, zitiert, die die Verabschiedung des Rentenpakets der Bundesregierung begrüßt, aber auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen hinweist.
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