Trotz Verkleinerung: Kosten für Bundestag steigen weiter
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Kostensteigerung im Bundestag trotz Verkleinerung
Berlin () – Trotz der Verkleinerung des Bundestags um 103 Abgeordnete steigen die Kosten für das Parlament weiter an. Das berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt).
Demnach soll der Bundestagsetat im Jahr 2026 um 126 Millionen Euro auf 1,276 Milliarden Euro anwachsen. Grund für die Entwicklung ist laut Steuerzahlerbund, dass zwar seit der Wahl im Februar nur noch 630 statt zuvor 733 Abgeordnete im Bundestag sitzen, der Verwaltungsapparat jedoch weitgehend unverändert bleibt.
Nach Angaben des BdSt verursachen allein die Personalausgaben für Abgeordnetenmitarbeiter Kosten von insgesamt rund 280 Millionen Euro. Jeder Parlamentarier kann demnach jährlich mindestens 325.768 Euro für sein Büropersonal veranschlagen. Zusätzlich beschäftigt die Bundestagsverwaltung etwa 3.000 Mitarbeiter.
Ein weiterer Kostentreiber seien die umfangreichen Liegenschaften des Parlaments. Rund 6.300 Büros an 32 Standorten werden derzeit in Berlin unterhalten. Durch einen Erweiterungsbau am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus sollen weitere rund 300 Büros hinzukommen.
Verbandspräsident Reiner Holznagel sagte der „Bild“, die Wahlrechtsreform habe den Bundestag zwar etwas kleiner gemacht, aber „das Drumherum“ sei einfach zu teuer. „Der Verwaltungsapparat bleibt riesengroß, die sehr vielen Liegenschaften schlagen kräftig zu Buche.“
Holznagel forderte weitere Einschnitte und eine erneute Debatte über die Größe des Parlaments. „Die 630 Mandate dürfen keine heilige Zahl sein. 500 Abgeordnete sind genug“, sagte Holznagel. Mehr Mut und Sparwillen seien nötig.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Reiner Holznagel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundestag, Bild, Bundes der Steuerzahler (BdSt), Bundestagsverwaltung, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Trotz der Reduzierung um 103 Abgeordnete bleibt der Bundestagsetat aufgrund unveränderter Verwaltungsstrukturen und hoher Personalkosten bis 2026 auf 1,276 Milliarden Euro angewachsen, was zu Forderungen nach weiteren Einsparungen und einer Debatte über die Parlamentsgröße führt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Verkleinerung des Bundestags von 733 auf 630 Abgeordnete
Unveränderte Größe des Verwaltungsapparats
Hohe Personalausgaben für Abgeordnetenmitarbeiter
Umfangreiche Liegenschaften des Parlaments
Anstehender Erweiterungsbau am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Kosten für den Bundestag steigen trotz Verkleinerung um 103 Abgeordnete
Bundestagsetat soll 2026 auf 1,276 Milliarden Euro anwachsen
Verwaltungsapparat bleibt weitgehend unverändert
Personalausgaben für Abgeordnetenmitarbeiter kosten rund 280 Millionen Euro
Jeder Parlamentarier kann mindestens 325.768 Euro für Büropersonal veranschlagen
Bundestagsverwaltung beschäftigt etwa 3.000 Mitarbeiter
Umfangreiche Liegenschaften tragen zu den Kosten bei
Rund 6.300 Büros an 32 Standorten in Berlin
Erweiterungsbau am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus bringt weitere 300 Büros
Verbandspräsident fordert Debatte über weitere Einschnitte und Reduzierung der Abgeordnetenzahl
500 Abgeordnete seien laut Holznagel ausreichend
Welche Konsequenzen werden genannt?
Anstieg der Kosten für das Parlament um 126 Millionen Euro auf 1,276 Milliarden Euro bis 2026
Hohe Personalausgaben für Abgeordnetenmitarbeiter von rund 280 Millionen Euro
Unveränderte Größe des Verwaltungsapparats trotz Verkleinerung des Bundestags
Fortdauernde Kostenbelastung durch umfangreiche Liegenschaften
Erweiterung der Büroflächen durch neuen Bau
Forderung nach Einschnitten und Debatten über die Größe des Parlaments
Vorschlag, die Anzahl der Abgeordneten auf 500 zu reduzieren
Notwendigkeit für mehr Mut und Sparwillen im Parlament
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Person Reiner Holznagel zitiert, der die hohen Kosten des Verwaltungsapparats und die Notwendigkeit weiterer Einschnitte kritisiert.