Wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland Februar 2026
Wiesbaden () – Im Februar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 3,6 Prozent und die Importe um 4,7 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 nahmen die Exporte um 2,9 Prozent und die Importe um 1,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Donnerstag mitteilte.
Im zweiten Monat des Jahres wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 135,2 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 115,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Februar 2026 mit einem Überschuss von 19,8 Milliarden Euro ab. Im Januar 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +20,3 Milliarden Euro betragen. Im Februar 2025 hatte er bei +17,6 Milliarden Euro gelegen.
In die Mitgliedstaaten der EU wurden im Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 75,9 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 59,3 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Januar 2026 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 5,8 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 5,1 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 52,7 Milliarden Euro (+5,2 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 40,1 Milliarden Euro (+4,5 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 23,2 Milliarden Euro (+7,4 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 19,1 Milliarden Euro (+6,3 Prozent) von dort importiert.
In Drittstaaten wurden im Februar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 56,2 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Januar 2026 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 0,8 Prozent und die Importe von dort um 4,4 Prozent.
Die meisten deutschen Exporte gingen im Februar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 12,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 7,5 Prozent weniger als im Januar 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat Februar 2025 waren die Exporte in die USA kalender- und saisonbereinigt um 13,3 Prozent niedriger. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro zu. Die Exporte nach China sanken im Februar 2026 im Vergleich zum Januar 2026 um 2,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro.
Die meisten Importe kamen im Februar 2026 aus China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,0 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 6,5 Prozent mehr als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen um 9,8 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 6,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu.
Die Exporte nach Russland stiegen im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 26,9 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Gegenüber Februar 2025 nahmen sie um 9,3 Prozent zu. Die Importe aus Russland sanken im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 um 18,7 Prozent auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Februar 2025 nahmen sie um 30,0 Prozent ab.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel sind keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Es werden nur allgemeine Begriffe und Organisationen genannt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis).
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Bundesamt, Destatis, EU, Eurozone, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, China, Russland.
Wann ist das Ereignis passiert?
Februar 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
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Worum geht es in einem Satz?
Im Februar 2026 stiegen die deutschen Exporte und Importe um 3,6 Prozent und 4,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat, mit einem Außenhandelsüberschuss von 19,8 Milliarden Euro, während die Exporte in die USA und nach China im Vergleich zum Vormonat zurückgingen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der globalen Nachfrage
- Wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie
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- Anpassungen in der Lieferkette
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anstieg der Exporte um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat
- Anstieg der Importe um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat
- Außenhandelsbilanzüberschuss von 19,8 Milliarden Euro
- Exporte in die EU-Staaten um 5,8 Prozent gestiegen
- Importe aus EU-Staaten um 5,1 Prozent gestiegen
- Exporte in die Eurozone um 5,2 Prozent gestiegen
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- Exporte in nicht-eurozonale EU-Staaten um 7,4 Prozent gestiegen
- Importe aus nicht-eurozonalen EU-Staaten um 6,3 Prozent gestiegen
- Exporte in Drittstaaten um 0,8 Prozent gestiegen
- Importe aus Drittstaaten um 4,4 Prozent gestiegen
- Exporte in die USA um 7,5 Prozent gesunken im Vergleich zum Vormonat
- Exporte in die USA um 13,3 Prozent gesunken im Vergleich zum Vorjahr
- Exporte in das Vereinigte Königreich um 4,1 Prozent gestiegen
- Exporte nach China um 2,5 Prozent gesunken im Vergleich zum Vormonat
- Importe aus China um 6,5 Prozent gestiegen
- Importe aus den USA um 9,8 Prozent gestiegen
- Importe aus dem Vereinigten Königreich um 6,0 Prozent gestiegen
- Exporte nach Russland um 26,9 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vormonat
- Exporte nach Russland um 9,3 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahr
- Importe aus Russland um 18,7 Prozent gesunken im Vergleich zum Vormonat
- Importe aus Russland um 30,0 Prozent gesunken im Vergleich zum Vorjahr
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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