Katastrophenschutz und Bevölkerungsvorbereitung in Deutschland
Berlin () – Das Deutsche Rote Kreuz hält den Katastrophenschutz in Deutschland für unzureichend. Deutschland sei auf den Fall der Fälle nicht gut genug vorbereitet, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der „Augsburger Allgemeinen“.
„Damit meine ich aber nicht nur die Logistik und die Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz, sondern auch die Resilienz in der Bevölkerung selbst.“ Man brauche neben den vielen ausgebildeten ehrenamtlichen Kräften auch eine niederschwellige Qualifizierung der Bevölkerung in der Ersten Hilfe und in Pflegesituationen. „Ein Vorschlag von uns: einmal jährlich ab der 7. Klasse zwei Schulstunden Ausbildung in Wiederbelebung. Das kann Leben retten – wenn Sie, zum Beispiel, wissen, wie Sie bei einem Herzstillstand reagieren müssen, bei dem schnell dauerhafte Schäden entstehen, wenn niemand eine Wiederbelebung durchführt.“ In vielen Ländern seien solche Kurse mit sehr positiven Effekten in den Lehrplänen verankert, in Deutschland leider nicht.
Hasselfeldt sagte weiter, dass es für jeden ratsam sei, einen Vorrat zum Beispiel an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten für drei Tage, besser für zwei Wochen, zu Hause zu haben. „Weitere Tipps wie eine Kurbeltaschenlampe oder ein Kurbelradio sind auf Vorsorgelisten zu finden. Zudem ist ein Kurs in Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten zu empfehlen“, so die DRK-Präsidentin.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katastrophenschutz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gerda Hasselfeldt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Rotes Kreuz, DRK, Augsburger Allgemeine
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Das Deutsche Rote Kreuz kritisiert die unzureichende Katastrophenschutz-Vorbereitung in Deutschland und fordert eine bessere Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe sowie Vorratshaltung für Notlagen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unzureichender Katastrophenschutz in Deutschland
- Mangelnde Logistik und Infrastruktur im Bevölkerungsschutz
- Geringe Resilienz der Bevölkerung
- Fehlende Ausbildung in Erster Hilfe und Pflegesituationen
- Vorschlag für Unterricht in Wiederbelebung ab der 7. Klasse
- Negative Auswirkungen der Ausbildungsdefizite im Lehrplan
- Empfehlung zur Vorhaltung von Notvorräten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DRK hält Katastrophenschutz in Deutschland für unzureichend
- Deutschland sei nicht gut genug für Notfälle vorbereitet
- Notwendigkeit von Logistik, Infrastruktur und Resilienz der Bevölkerung angesprochen
- Vorschlag: jährliche Schulstunden in Wiederbelebung ab 7. Klasse
- In vielen Ländern positive Effekte solcher Kurse, in Deutschland nicht etabliert
- Empfehlung, Vorräte für drei Tage bis zwei Wochen zuhause zu haben
- Nützliche Tipps: Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente
- Kurs in Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten empfohlen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unzureichender Katastrophenschutz in Deutschland
- Mangelnde Vorbereitung auf Notfälle
- Fehlende Resilienz in der Bevölkerung
- Notwendigkeit einer besseren Ausbildung in Erster Hilfe
- Vorschlag für jährliche Schulstunden in Wiederbelebung ab der 7. Klasse
- Empfehlungen für Vorräte (Trinkwasser, Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente)
- Notwendigkeit von Vorsorgelisten und Kurbelgeräten
- Empfehlung für Erste-Hilfe-Kurse mit Selbstschutzinhalten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zitiert, in der sie auf die unzureichende Vorbereitung Deutschlands im Katastrophenschutz hinweist und Vorschläge zur Verbesserung macht.
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