Belgien fürchtet Risiken für Ukraine-Finanzierung durch US-Plan

Wirtschaft: Risiken für Reparationsfonds der EU

Brüssel () – Angesichts des 28-Punkte-Plans der USA über die der warnt die belgische von Premierminister Bart De Wever vor unmittelbaren Risiken für den geplanten europäischen Reparationsfonds, für den eingefrorene russische Vermögenswerte genutzt werden sollen.

„Neue Risiken für den Reparationskredit tun sich bereits auf. Denn der in dieser Woche aufgekommene Friedensplan sieht vor, die immobilisierten russischen Vermögenswerte anders zu nutzen“, sagte ein hochrangiger belgischer Beamter dem „Handelsblatt“. Der Plan des US-Präsidenten „würde die EU dazu verpflichten, alle abgezweigten russischen Mittel zu erstatten.“ Belgien ist von zentraler Bedeutung, weil dort das eingefrorene russische Zentralbankgeld liegt, aus dem der Fonds für die Ukraine gespeist werden soll.

Der US-Plan sieht vor, dass das russische Zentralbankvermögen zu einem Teil in einen von den USA verwalteten Fonds zum Wiederaufbau der Ukraine fließen soll, zu einem anderen für russische und US-Projekte eingesetzt wird. Damit würde der Kern des EU-Vorhabens – die russischen Gelder zur Finanzierung und Verteidigung einer souveränen Ukraine einzusetzen – faktisch ausgehebelt. Ein Konflikt zwischen der EU und der US-Regierung über die Nutzung dieser Gelder droht.

Ohnehin sei das europäische Reparationsdarlehen bisher in der technischen Vorbereitungsphase festgefahren, warnen EU-Diplomaten gegenüber dem „Handelsblatt“. Die EU-Kommission habe den Mitgliedstaaten bislang keine konkreten rechtlichen Entwürfe vorgelegt – weder zur dauerhaften Immobilisierung der russischen Vermögenswerte noch zu deren Überführung in einen EU-Kreditrahmen oder zur nationalen Risikoabsicherung.

Belgiens Premierminister Bart De Wever hatte jedoch wiederholt klargestellt, dass es keinerlei Zustimmung geben werde, solange keine vollständigen juristischen Texte auf dem Tisch liegen. Ohne sie, so der Premier, lasse sich das finanzielle und rechtliche Risiko nicht bewerten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Belgien, Bart De Wever, USA, Donald Trump, EU, EU-Kommission, Handelsblatt.

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Brüssel, Belgien

Worum geht es in einem Satz?

Die belgische Regierung warnt, dass der neue 28-Punkte-Plan der USA zur Ukraine die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für den europäischen Reparationsfonds gefährden könnte, was zu einem Konflikt zwischen der EU und den USA führen könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • 28-Punkte-Plan der USA zur Ukraine
  • Warnung der belgischen Regierung vor Risiken für europäischen Reparationsfonds
  • Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte
  • US-Plan sieht andere Verwendung von russischen Geldern vor
  • Belgien als zentraler Standort für eingefrorenes russisches Zentralbankgeld
  • Konflikt über die Verwendung der Mittel zwischen EU und USA
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Belgien warnt vor Risiken für den europäischen Reparationsfonds
  • US-Plan könnte EU verpflichten, abgezweigte russische Mittel zu erstatten
  • Belgien ist wichtig, da dort eingefrorenes russisches Zentralbankgeld liegt
  • US-Plan sieht andere Nutzung der russischen Vermögenswerte vor
  • Konflikt zwischen EU und US über Nutzung der Gelder droht
  • Europäisches Reparationsdarlehen ist in Vorbereitungsphase festgefahren
  • EU-Kommission hat keine konkreten rechtlichen Entwürfe vorgelegt
  • Bart De Wever fordert vollständige juristische Texte zur Bewertung der Risiken

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unmittelbare Risiken für den europäischen Reparationsfonds
  • Verpflichtung der EU zur Erstattung abgezweigte russischer Mittel
  • Aushebelung des EU-Vorhabens zur Nutzung russischer Gelder
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  • Europäisches Reparationsdarlehen in der technischen Vorbereitungsphase festgefahren
  • Fehlende konkrete rechtliche Entwürfe von der EU-Kommission
  • Keine Zustimmung Belgiens ohne vollständige juristische Texte
  • Finanzielle und rechtliche Risiken nicht bewertbar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme eines hochrangigen belgischen Beamten zitiert, der vor neuen Risiken für den Reparationsfonds warnt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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