Thüringen: Untersuchung rechter Gewaltfälle
Erfurt () – Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat dem Landtag einen Bericht zu mutmaßlich rechten Todesfällen seit 1990 übergeben. Das teilte das Innenministerium am Donnerstag mit.
Zivilgesellschaftliche Initiativen hatten zuvor auf Diskrepanzen zwischen ihrer Einschätzung und offiziellen Zahlen hingewiesen.
Bislang war in Thüringen nur ein Todesfall dem Tatmotiv rechter Gewalt zugeordnet worden. Der Landtag hatte daher 2018 die Untersuchung von zunächst neun Todesfällen durch ein unabhängiges Forschungsinstitut beschlossen.
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin übernahm die Prüfung, die im Juni 2022 begann und später auf zwölf Fälle erweitert wurde.
Ein Projektbeirat mit Vertretern zivilgesellschaftlicher Organisationen, Fachjournalisten sowie Polizei und Justiz begleitete die Untersuchungen. Der im Oktober abgenommene Bericht soll nach Angaben des Ministeriums zum gegenseitigen Verständnis zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und staatlichen Institutionen beitragen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thüringer Landtag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Georg Maier.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Thüringer Landtag, Innenministerium, SPD, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum von Juni 2022 bis Oktober 2022 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen.
Worum geht es in einem Satz?
Thüringens Innenminister Georg Maier hat dem Landtag einen Bericht über mutmaßlich rechte Todesfälle seit 1990 übergeben, nachdem zivilgesellschaftliche Initiativen Diskrepanzen zwischen offiziellen Zahlen und eigenen Einschätzungen aufgezeigt hatten, und die Untersuchung wurde von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin durchgeführt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Übergabe eines Berichts zu mutmaßlichen rechten Todesfällen
- Zivilgesellschaftliche Initiativen forderten eine Überprüfung der offiziellen Zahlen
- Historisch nur ein Todesfall als rechter Gewalt zugeordnet
- Untersuchung von neun Todesfällen 2018 beschlossen
- Prüfung durch Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ab Juni 2022
- Untersuchung auf zwölf Fälle erweitert
- Projektbeirat mit verschiedenen Vertretern begleitete die Untersuchungen
- Ziel: Verbesserung des Verständnisses zwischen Zivilgesellschaft und Staat
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Thüringens Innenminister Georg Maier übergab dem Landtag einen Bericht zu mutmaßlich rechten Todesfällen seit 1990
- Zivilgesellschaftliche Initiativen wiesen auf Diskrepanzen zwischen ihren Einschätzungen und offiziellen Zahlen hin
- In Thüringen wurde bisher nur ein Todesfall rechter Gewalt zugeordnet
- Landtag beschloss 2018 Untersuchung von neun Todesfällen durch ein unabhängiges Forschungsinstitut
- Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin übernahm die Prüfung, die auf zwölf Fälle erweitert wurde
- Projektbeirat mit Vertretern zivilgesellschaftlicher Organisationen, Fachjournalisten sowie Polizei und Justiz begleitete die Untersuchungen
- Bericht soll zum besseren Verständnis zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und staatlichen Institutionen beitragen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bericht zu mutmaßlich rechten Todesfällen übergeben
- Untersuchung von neun Todesfällen durch unabhängiges Forschungsinstitut
- Ausweitung der Untersuchung auf zwölf Fälle
- Begleitung der Untersuchung durch einen Projektbeirat
- Beitrag zum gegenseitigen Verständnis zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und staatlichen Institutionen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme zitiert: Der im Oktober abgenommene Bericht soll laut Angaben des Ministeriums zum gegenseitigen Verständnis zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und staatlichen Institutionen beitragen.
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