Linke pocht auf Anerkennung weiterer Todesopfer rechter Gewalt in Thüringen

Politik in Thüringen: Anerkennung rechter Gewaltopfer

Erfurt () – Das Thüringer hat das Gutachten der Hochschule für Wirtschaft und Berlin zur Überprüfung von Todesfällen mutmaßlicher rechter Gewalt in Thüringen übergeben. Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag, erklärte, dass das Gutachten eine belastbare Grundlage für die staatliche Anerkennung der bisher nicht anerkannten Fälle schaffe.

König-Preuss sagte, dass über die staatliche Anerkennung nun schnellstmöglich erfolgen sollte.

Dies sei nicht nur fachlich geboten, sondern bedeute auch für die Angehörigen eine Rückgewinnung der Deutungshoheit, die ihnen über Jahre verwehrt wurde. Das Gutachten identifiziere Fälle, die bislang nicht als politisch motivierte rechte Gewalt anerkannt wurden, und schaffe somit ein Stück symbolischer Gerechtigkeit.

Die Abgeordnete wies darauf hin, dass seit 1990 in Thüringen insgesamt zehn Todesopfer rechter Gewalt zu verzeichnen sind, von denen bisher nur eines staatlich anerkannt wurde.

Sie dankte zivilgesellschaftlichen Initiativen und Fachjournalisten für ihre langjährige und forderte das Innenministerium auf, die Fachberatungsstelle Ezra bei der Kontaktaufnahme zu den Angehörigen zu unterstützen. König-Preuss kündigte an, dass die einen Antrag stellen werde, um in einer der kommenden Plenarsitzungen den Todesopfern rechter Gewalt zu gedenken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Fraktion im Thüringer Landtag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Linke, Thüringer Innenministerium, Fachberatungsstelle Ezra, zivilgesellschaftliche Initiativen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt

Worum geht es in einem Satz?

Das Thüringer Innenministerium hat ein Gutachten zur Überprüfung mutmaßlicher rechter Gewalt-Todesfälle übergeben, das die Grundlage für die staatliche Anerkennung bisher unerkannter Fälle schaffen soll, was laut der Linken-Abgeordneten Katharina König-Preuss nicht nur notwendig, sondern auch symbolisch gerecht wäre.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Überprüfung von Todesfällen mutmaßlicher rechter Gewalt in Thüringen
  • Gutachten der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
  • Fehlende staatliche Anerkennung bisheriger Todesfälle
  • Belastbare Grundlage für künftige Anerkennung geschaffen
  • Politisch motivierte rechte Gewalt nicht anerkannt
  • Zivilgesellschaftliche Initiativen und Fachjournalisten engagiert
  • Historische Kontext seit 1990 mit zehn Todesopfern rechter Gewalt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Übergabe des Gutachtens zur Überprüfung von Todesfällen mutmaßlicher rechter Gewalt durch das Thüringer Innenministerium
  • Katharina König-Preuss äußert sich positiv zum Gutachten als Grundlage für staatliche Anerkennung
  • Forderung nach schneller Entscheidung über staatliche Anerkennung
  • Gutachten identifiziert nicht anerkanntes, politisch motiviertes Gewaltopfer
  • Hinweis auf bisher nur ein staatlich anerkanntes Todesopfer seit 1990 in Thüringen
  • Dank an zivilgesellschaftliche Initiativen und Fachjournalisten
  • Forderung nach Unterstützung für die Fachberatungsstelle Ezra
  • Ankündigung eines Antrags der Linken zur Ehrung der Todesopfer in Plenarsitzung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schaffung einer belastbaren Grundlage für staatliche Anerkennung der Todesfälle
  • Rückgewinnung der Deutungshoheit für Angehörige
  • Symbolische Gerechtigkeit für bisher nicht anerkannten Fälle
  • Aufforderung zur Unterstützung der Fachberatungsstelle Ezra
  • Antrag zur Gedenkfeier in Plenarsitzungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katharina König-Preuss, der Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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