Wagenknecht für Landes-Expertenregierung mit wechselnden Mehrheiten

Wagenknecht für Landes-Expertenregierung mit wechselnden Mehrheiten

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Politische Entwicklungen in Sachsen-Anhalt

Berlin () – Die scheidende Parteivorsitzende des BSW, Sahra Wagenknecht, plädiert auch auf Landesebene für eine Expertenregierung, wenn nach den Landtagswahlen insbesondere in Sachsen-Anhalt keine stabile Mehrheit gefunden werden kann.

Wagenknecht lehnt „All-Parteien-Koalitionen, die überhaupt keinen anderen gemeinsamen Nenner haben, als die AfD von der Macht fernzuhalten“ ab, und das BSW stehe für solche Koalitionen nicht bereit.

Dem TV-Sender „Welt“ sagte die scheidende Parteichefin am Montag: „Wir bekommen immer diese immer größeren All-Parteien-Koalitionen, die überhaupt keinen anderen gemeinsamen Nenner haben, als die AfD von der Macht fernzuhalten. Das ist eine idiotische Politik, und die werden wir nicht mitmachen und auch nicht weiter mitmachen, weil wir angetreten sind, um dieses Land zu verändern, und wir sind angetreten für politische Ziele. Und wenn die mit den alten Parteien nicht umsetzbar sind, und dafür spricht auch wenig, dass sie umsetzbar sind, dann ist unser Platz nicht in einer Regierung.“

Weil Wagenknecht allerdings auch keine Koalition mit der AfD eingehen möchte, plädiert sie für neue Wege. „Ein Weg wäre zum Beispiel eine Expertenregierung. Also nicht Parteien benennen Minister und bilden eine Koalition, sondern renommierte Persönlichkeiten werden gebeten, die Ministerstellen zu besetzen. Und es gibt dann eine Abstimmung immer in der Sache. Also diese Regierung sucht sich wechselnde Mehrheiten“, so Wagenknecht.

Für solche wechselnden Mehrheiten wäre das BSW auch bereit, die AfD nicht auszugrenzen. „Ich finde, in einer Demokratie müssen immer Parteien miteinander sprechen. Also es gibt ja auch jetzt natürlich Gespräche in Landtagen, auch zwischen anderen Parteien und AfD-Politikern. Also diese Hysterie, die da immer entfaltet wird, dass irgendwie die Machtergreifung Hitlers bevorsteht, wenn man mit der AfD über einen Ausschussvorsitz redet. Das ist doch völlig absurd, und es macht die AfD nur stärker. Wir wollen eine sachliche Auseinandersetzung.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht am 10.11.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sahra Wagenknecht

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW, AfD, Welt

Wann ist das Ereignis passiert?

10.11.2025

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Sahra Wagenknecht, die scheidende Parteivorsitzende des BSW, fordert eine Expertenregierung auf Landesebene, um stabile Mehrheiten nach Landtagswahlen zu sichern, lehnt jedoch All-Parteien-Koalitionen zur Eindämmung der AfD ab und unterstützt stattdessen einen sachlichen Dialog mit ihr.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Unzufriedenheit mit bestehenden Koalitionen
  • Ablehnung von All-Parteien-Koalitionen zur Vermeidung der AfD
  • Wunsch nach politischen Veränderungen
  • Forderung nach mehr Sachlichkeit in der politischen Debatte
  • Plädoyer für Expertenregierung als neue Lösung
  • Bedarf an stabilen Mehrheiten in der Politik
  • Diskussion über den Umgang mit der AfD

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sahra Wagenknecht plädiert für eine Expertenregierung auf Landesebene.
  • Ablehnung von All-Parteien-Koalitionen zur Vermeidung der AfD.
  • Kritik an übergroßen Koalitionen ohne gemeinsamen Nenner.
  • Wunsch nach politischen Zielen und Veränderung im Land.
  • Keine Koalition mit der AfD gewünscht, aber Gespräche werden als notwendig erachtet.
  • Betonung auf sachliche Auseinandersetzung mit der AfD.
  • BSW ist bereit, wechselnde Mehrheiten zu suchen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Plädoyer für eine Expertenregierung
  • Ablehnung von All-Parteien-Koalitionen
  • Ideenwechsel bezüglich der Regierungsbildung
  • Bereitschaft zu wechselnden Mehrheiten
  • Offene Gespräche mit der AfD
  • Kritik an der Hysterie rund um die AfD
  • Betonung auf sachliche Auseinandersetzung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sahra Wagenknecht zitiert. Sie lehnt All-Parteien-Koalitionen ab und plädiert für eine Expertenregierung, um die politische Landschaft zu verändern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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