SPD will bei Einkommensteuersenkung auch Gutverdiener entlasten

SPD will bei Einkommensteuersenkung auch Gutverdiener entlasten

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Steuerpolitik und Entlastungen in Berlin

Berlin () – SPD-Fraktionschef Matthias Miersch will bei der von der Bundesregierung geplanten Einkommensteuersenkung auch Gutverdiener entlasten. „Der Spitzensteuersatz greift derzeit sehr früh. Schon Facharbeiter zahlen heute den Spitzensteuersatz“, sagte Miersch dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Wir sind uns mit der Union prinzipiell einig, den Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Einkommen greifen zu lassen.“

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, untere und mittlere Einkommen zu Mitte der Wahlperiode zu entlasten. Sollte der Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Einkommen greifen, schloss Miersch im Gegenzug eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 Prozent nicht aus. „Wir müssen dann auch sagen, wie wir diese Entlastungen finanzieren wollen“, sagte er.

Um die Einnahmen des Staates zu erhöhen, brachte der SPD-Fraktionschef auch eine höhere Erbschaftsteuer ins Spiel. „Spätestens nach dem bevorstehenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts müssen und wollen wir über die Erbschaftsteuer sprechen“, so Miersch. Unionsfraktionschef Jens Spahn habe zu Recht die hohe Vermögensungleichheit problematisiert. „Es geht dabei nicht gerecht zu“, so Miersch.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Matthias Miersch, Jens Spahn

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Union, Bundesregierung, Handelsblatt, Bundesverfassungsgericht, Unionsfraktion

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch fordert eine Steuerentlastung für Gutverdiener und schlägt vor, den Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Einkommen anzuwenden, während er auch eine höhere Erbschaftsteuer in Betracht zieht, um die Staatsfinanzen zu sichern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion über Einkommensteuersenkung
  • Anstieg der Lebenshaltungskosten
  • Ungleichheit der Einkommensverteilung
  • Spitzensteuersatz betrifft bereits Facharbeiter
  • Koalitionsvertrag von Union und SPD
  • Forderung nach finanzieller Entlastung für untere und mittlere Einkommen
  • Notwendigkeit zur Finanzierung von Steuerentlastungen
  • Erbschaftsteuer als mögliche Einnahmequelle
  • Urteil des Bundesverfassungsgerichts als Auslöser für Gespräche über Erbschaftsteuer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Fraktionschef Matthias Miersch unterstützt Steuerentlastung auch für Gutverdiener
  • Spitzensteuersatz greift früh, auch Facharbeiter betroffen
  • Einigung mit der Union, Spitzensteuersatz erst ab höherem Einkommen
  • Miersch schließt Erhöhung des Spitzensteuersatzes aus, wenn Entlastungen gewährt werden
  • Diskussion über Finanzierung der Entlastungen notwendig
  • Vorschlag für höhere Erbschaftsteuer zur Steigerung der Staatseinnahmen
  • Bezug auf bevorstehendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts
  • Hinweis auf hohe Vermögensungleichheit und soziale Gerechtigkeit

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entlastung von Gutverdienern
  • Anpassung des Spitzensteuersatzes
  • Mögliche Erhöhung des Spitzensteuersatzes
  • Diskussion über Finanzierung von Entlastungen
  • Erhöhung der Erbschaftsteuer
  • Thematisierung hoher Vermögensungleichheit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zitiert. Er äußert sich zur geplanten Einkommensteuersenkung und schlägt vor, den Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Einkommen greifen zu lassen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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