Verteidigungspolitik in Deutschland: Einigung bevorstehend
Berlin () – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechnet in der Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes in Deutschland mit einer baldigen Einigung. „Nach meinem Eindruck sind wir auf der Zielgeraden und ich bin sehr optimistisch, dass wir uns einigen werden in der nächsten Woche“, sagte Pistorius am Freitag bei der Aufzeichnung für ein Interview in den ARD-Tagesthemen.
Zu Details wolle er sich als zuständiger Ressortminister derzeit nicht äußern, entscheidend seien die Beratungen zwischen den Fraktionen von Union und SPD.
Unterdessen wies er Kritik am Management der Digitalfunk-Umstellung bei der Bundeswehr zurück. Von Beginn an sei klar gewesen, dass dieses Projekt hochkomplex werde, sagte Pistorius in derselben Sendung. „Jetzt reden wir nicht einfach nur über digitale Funkgeräte für die sprachliche Kommunikation, sondern über eine Echtzeit-Vernetzung zwischen jedem einzelnen Soldaten, dem Fahrzeug und dem Gefechtsstand.“
Pistorius, der wegen Problemen bei der Umstellung auf digitale Funktechnik bei der Bundeswehr in der Kritik steht, betonte, dass es angesichts des ambitionierten Zeitplans gar nicht anders möglich sei, als dass es Überlappungen und Schwierigkeiten gebe. Diese seien „überwiegend industrieseitig“ zu suchen, so der Verteidigungsminister. „Aber auch bei uns ist nicht alles rund gelaufen.“ Ende November werde es einen Systemtest geben, kündigte Pistorius an: „Der zeigt dann die Richtung auf.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldaten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, Boris Pistorius, SPD, Union, ARD, Digitalfunk-Umstellung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußert Optimismus über eine baldige Einigung zur künftigen Ausgestaltung des Wehrdienstes in Deutschland und verteidigt das Management der Digitalfunk-Umstellung, betont jedoch die Komplexität des Projekts und kündigt einen Systemtest für Ende November an.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Diskussion über künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes
- Beratungen zwischen den Fraktionen von Union und SPD
- Kritik am Management der Digitalfunk-Umstellung
- Hohe Komplexität des Projekts
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- Ambitionierter Zeitplan und damit verbundene Überlappungen und Schwierigkeiten
- Ankündigung eines Systemtests Ende November
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Baldige Einigung über die Ausgestaltung des Wehrdienstes
- Optimismus hinsichtlich der bevorstehenden Einigung
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- Schwierigkeiten und Überlappungen im Projektverlauf
- Ankündigung eines Systemtests Ende November
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesverteidigungsministers Boris Pistorius zitiert. Er äußert sich optimistisch zu einer baldigen Einigung über die Ausgestaltung des Wehrdienstes in Deutschland.
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