EVG und GDL wollen Einsparungen beim Bahn-Management

EVG und GDL wollen Einsparungen beim Bahn-Management

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Wirtschaft: Deutsche Bahn steht unter Druck

Berlin () – Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) halten weitere Einsparungen bei der Deutschen Bahn (DB) zwar für notwendig, fordern aber, dass sie vor allem das Management treffen müssten. „Eine Verzehnfachung der Führungsebenen, wie sie in den letzten Jahren erfolgt ist, kann sich kein Unternehmen leisten“, sagte EVG-Chef Martin Burkert der „Welt am Sonntag“.

GDL-Chef Mario Reiß hält vor allem die vielen ineffizienten Servicegesellschaften innerhalb des Konzerns für das Problem. „Ich kenne Fälle, in denen pro Mitarbeiter 5.000 Euro im Jahr für IT abgerechnet wurden – für einen einfachen Laptop“, sagte Reiß. Dieses „interne Geldumlenken“ sorge dafür, dass in der Berliner Bahn-Zentrale „die Lichter nicht ausgehen“.

Die Forderungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die neue Bahnchefin Evelyn Palla selbst Personalabbau angekündigt hat. Sie wolle den Konzern „vom Kopf auf die Füße stellen“. Funktionen im Unternehmen sollen wegfallen und die Konzernleitungsstrukturen verkleinert werden. Im ersten Halbjahr 2025 hat die DB einen Verlust von 760 Millionen Euro eingefahren.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Bahn (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Martin Burkert, Mario Reiß, Evelyn Palla

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Deutsche Bahn (DB)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die EVG und die GDL fordern, dass Einsparungen bei der Deutschen Bahn vor allem das Management betreffen, während die neue Bahnchefin Evelyn Palla bereits Personalabbau und straffere Strukturen angekündigt hat, um einen Verlust von 760 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 zu bekämpfen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Notwendigkeit von Einsparungen bei der Deutschen Bahn
  • Verzehnfachung der Führungsebenen in den letzten Jahren
  • Hohe Kosten durch ineffiziente Servicegesellschaften
  • Interne Geldumlenkung im Konzern
  • Ankündigung von Personalabbau durch neue Bahnchefin Evelyn Palla
  • Verlust von 760 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • EVG und GDL fordern Einsparungen, die das Management betreffen
  • Kritik an der Verzehnfachung der Führungsebenen
  • GDL-Chef benennt ineffiziente Servicegesellschaften als Problem
  • Hohe IT-Kosten pro Mitarbeiter genannt
  • Neue Bahnchefin Evelyn Palla hat Personalabbau angekündigt
  • Ziel: Konzernstrukturen verkleinern und effizienter gestalten
  • DB hat im ersten Halbjahr 2025 einen Verlust von 760 Millionen Euro erwirtschaftet

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Notwendigkeit weiterer Einsparungen
  • Forderung, dass Einsparungen das Management treffen
  • Probleme durch Verzehnfachung der Führungsebenen
  • Ineffizienz durch viele Servicegesellschaften
  • Hohe IT-Kosten pro Mitarbeiter
  • Internes Geldumlenken
  • Ankündigung von Personalabbau
  • Wegfall von Funktionen im Unternehmen
  • Verkleinerung der Konzernleitungsstrukturen
  • Verlust von 760 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von Personen zitiert. EVG-Chef Martin Burkert äußert, dass "eine Verzehnfachung der Führungsebenen, wie sie in den letzten Jahren erfolgt ist, sich kein Unternehmen leisten kann," und GDL-Chef Mario Reiß kritisiert "die vielen ineffizienten Servicegesellschaften innerhalb des Konzerns."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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