Humanitäre Krise im Sudan: Politik und Verantwortung
Berlin () – Nach ihrem Besuch im Sudan, macht die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler (CDU), auf die dramatische Lage vor Ort aufmerksam.
„Der Sudan erlebt seit zwei Jahren die größte humanitäre Krise weltweit. 30 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. 25 Millionen Menschen, die unter Hunger leiden, und 15 Millionen, die auf der Flucht sind“, sagte Güler am Freitag den Sendern RTL und ntv.
Die CDU-Politikerin ergänzte: „Allein die Zahlen machen deutlich, welch großes Leid da vorhanden ist, und dass wir dieser Region eigentlich kaum Aufmerksamkeit schenken, kann ich mir nicht erklären“, so Güler.
Die Staatsministerin hat in der vergangenen Woche den Sudan besucht, auch „damit die Kriegsparteien, die vor Ort sind, nicht das Gefühl haben, sie können tun und machen, was sie wollen, weil ja eh niemand hinschaut“, sagte Güler.
Sie fordert von der internationalen Gemeinschaft und der EU: „Wir müssen diejenigen beim Friedensprozess unterstützen, die in der Region ein stärkeres Gewicht haben als wir. Und das ist Saudi-Arabien, das ist Ägypten, das sind die Vereinigten Arabischen Emirate, und das sind die USA, die sich als Quad zusammengeschlossen haben. So nennt sich diese Initiative, die einen Friedensprozess vorgeschlagen hat, die eine Waffenruhe fordert, die den Zugang humanitärer Hilfe in alle Regionen fordert. Und das müssen wir als Deutschland, als EU intensiv unterstützen“, so Güler.
Die CDU-Politikerin spricht sich klar gegen einen Einsatz von Streitkräften aus Deutschland oder der EU im Sudan aus, da es keine militärische Lösung dieses Konfliktes geben könne.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Serap Güler (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Serap Güler
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, RTL, ntv, Saudi-Arabien, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, USA, EU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
- Sudan
- Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, beschreibt nach ihrem Sudan-Besuch die dramatische humanitäre Krise vor Ort und fordert von der internationalen Gemeinschaft stärkere Unterstützung für den Friedensprozess, während sie sich gegen militärische Einsätze von Deutschland oder der EU ausspricht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Humanitäre Krise im Sudan seit zwei Jahren
- 30 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen
- 25 Millionen Menschen leiden unter Hunger
- 15 Millionen Menschen sind auf der Flucht
- Unzureichende Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft
- Ziel des Besuchs: Signal an Kriegsparteien senden
- Forderung nach Unterstützung für Friedensprojekte
- Betonung, dass keine militärische Lösung existiert
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Serap Güler macht auf die dramatische humanitäre Krise im Sudan aufmerksam.
- 30 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, 25 Millionen leiden unter Hunger, 15 Millionen sind auf der Flucht.
- Güler kritisiert die mangelnde Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft für die Situation im Sudan.
- Besuch im Sudan soll den Kriegsparteien zeigen, dass die Welt hinschaut.
- Forderung nach Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und der EU für Friedensprozess.
- Betonung der Rolle von Saudi-Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA im Friedensprozess.
- Güler spricht sich gegen einen militärischen Einsatz Deutschlands oder der EU im Sudan aus.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dramatische humanitäre Lage im Sudan
- 30 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen
- 25 Millionen Menschen leiden unter Hunger
- 15 Millionen Menschen sind auf der Flucht
- Mangelnde Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft
- Notwendigkeit zur Unterstützung des Friedensprozesses
- Unterstützung von Ländern mit Einfluss im Sudan gefordert
- Forderung nach Waffenruhe und Zugang humanitärer Hilfe
- Ablehnung eines militärischen Einsatzes durch Deutschland oder die EU
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Serap Güler zitiert, in der sie die humanitäre Krise im Sudan und die Notwendigkeit internationaler Unterstützung thematisiert.
- Verbraucherschützer rügen "verzockte" Kassen-Millionen - 31. Juli 2026
- Neue CDU-Generalsekretärin will auf Basis zugehen - 31. Juli 2026
- Hoppermann: Wahlen im Herbst keine Gefahr für Merz` Kanzlerschaft - 31. Juli 2026

