Güler will mehr Aufmerksamkeit für humanitäre Katastrophe im Sudan

Güler will mehr Aufmerksamkeit für humanitäre Katastrophe im Sudan

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Humanitäre Krise im Sudan und Tschad

Berlin () – Nach Massakern an Zivilisten durch die RSF-Milizen im Sudan hat die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler (CDU), vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in dem Land gewarnt. „Täglich erreichen uns weitere furchtbare Berichte und Bilder über Gräueltaten der RSF – einschließlich Erschießungen und sexualisierte Gewalt“, sagte Güler dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben) nach einem Besuch im Sudan. „Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich leider zu bestätigen.“

Güler sagte, sie sei dort als erste europäische Politikerin seit dem Ausbruch des Krieges vor zweieinhalb Jahren gewesen. In Port Sudan sei sie unter anderem mit De-facto-Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan zusammengetroffen.

Die Außen-Staatssekretärin sagte, die Lage im Sudan sei verheerend. „Es ist derzeit die weltweit größte humanitäre Katastrophe mit unermesslichem Leid.“

Die Staatsministerin forderte mehr internationale Aufmerksamkeit für den blutigen Konflikt. „Das Erste ist, und das war der Hauptgrund, weshalb ich hingereist bin: Wir müssen genauer hinschauen. Die beiden Konfliktparteien hatten zu lange das Gefühl, dass sie tun und lassen können, was sie wollen. Wir müssen deutlich machen: Wir haben euch unter Beobachtung“, sagte die CDU-Politikerin. „Das Zweite ist: Wir müssen beide Konfliktparteien zum Waffenstillstand drängen – so fern dieser derzeit auch zu sein scheint angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage. Und drittens müssen wir weiterhin mit humanitärer Hilfe tun, was wir nur können.“

Güler war bei ihrer Reise auch im Tschad, wo rund eine Million sudanesischer Flüchtlinge sein sollen. Deren Situation beschrieb sie als „dramatisch“. „Ich habe dort ein Flüchtlingslager mit etwa 100.000 Menschen besucht. Die Menschen sind sicher, aber haben fast gar nichts. Es gibt dort zum Beispiel pro Person nur vier Liter Wasser am Tag für alles – also zum Waschen, Trinken und Kochen“, sagte die Staatssekretärin. „Es gibt einen einzigen Arzt. 80 Prozent sind Frauen und Kinder.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Serap Güler (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Serap Güler, Abdel-Fattah al-Burhan.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:

CDU, Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Sudan, Port Sudan, Tschad.

Worum geht es in einem Satz?

Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, warnt nach ihrer Reise in den Sudan vor einer weiteren Eskalation der Gewalt durch RSF-Milizen und fordert mehr internationale Aufmerksamkeit sowie humanitäre Hilfe für die verheerende humanitäre Krise im Land, während sie die dramatische Lage der sudanesischen Flüchtlinge im Tschad beschreibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Massaker an Zivilisten durch RSF-Milizen im Sudan
  • Anhaltende Gewalt und Gräueltaten
  • Erschießungen und sexualisierte Gewalt
  • Langfristiger Konflikt im Sudan
  • Fehlende internationale Aufmerksamkeit
  • Gefühl der Straflosigkeit bei Konfliktparteien
  • Humanitäre Krise und dramatische Flüchtlingssituation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass:

- Serap Güler warnt vor weiterer Eskalation der Gewalt im Sudan.
- Tägliche Berichte über Gräueltaten der RSF erreichen sie.
- Sie war die erste europäische Politikerin, die seit Kriegsbeginn im Sudan war.
- Sie traf sich mit De-facto-Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan.
- Sie bezeichnet die Lage im Sudan als die weltweit größte humanitäre Katastrophe.
- Güler fordert mehr internationale Aufmerksamkeit für den Konflikt.
- Sie spricht sich für einen Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien aus.
- Sie hebt die dramatische Situation sudanesischer Flüchtlinge im Tschad hervor.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Warnung vor weiterer Eskalation der Gewalt im Sudan
  • Bestätigung der schlimmsten Befürchtungen
  • Verheerende Lage im Sudan als größte humanitäre Katastrophe
  • Forderung nach mehr internationaler Aufmerksamkeit
  • Notwendigkeit, Konfliktparteien zu beobachten
  • Drängen auf einen Waffenstillstand
  • Kontinuierliche humanitäre Hilfe erforderlich
  • Dramatische Situation sudanesischer Flüchtlinge im Tschad
  • Begrenzte Wasserressourcen im Flüchtlingslager
  • Mangel an medizinischer Versorgung im Flüchtlingslager

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, zitiert. Sie warnt vor einer weiteren Eskalation der Gewalt im Sudan und beschreibt die Lage als "verheerend".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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