SPD kritisiert Behördenfehler bei verhinderter Abschiebung von Attentäter

SPD kritisiert Behördenfehler bei verhinderter Abschiebung von Attentäter

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Politik: Fehler im Fluchtmanagement in Düsseldorf

Düsseldorf () – Nach der heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses V zum Terroranschlag vom 23. August 2024 hat die SPD-Obfrau Lisa Kapteinat der schwarz-grünen Landesregierung erneut gravierende Fehler im Zuständigkeitsbereich des Fluchtministeriums vorgeworfen.

In der Sitzung wurden Mitarbeiter der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) Bielefeld sowie ein Polizeikommissar als Zeugen vernommen. Alle waren in der Nacht des 5. Juni 2023 im Einsatz, als der spätere Attentäter Issa al H. nach Bulgarien rücküberstellt werden sollte.

Kapteinat erklärte, die Zeugenbefragung habe „einmal mehr gezeigt“, dass die Landesbehörden bei der misslungenen Abschiebung „erhebliche Fehler gemacht“ hätten.

Ein Zeuge habe berichtet, dass der gesamte Einsatz – von der Vorbereitung bis zum Ende der Durchsuchung – nur rund 30 Minuten gedauert habe. Der beteiligte Polizist habe zudem ausgesagt, er habe noch nie erlebt, dass eine Rücküberstellung erfolgreich verlaufen sei.

Es fehle an Zeit und Personal für gründlichere Durchsuchungen – eine klare Aufgabe des Landes.

Kapteinat sprach von „unterbesetzten Behörden, kurzen Durchsuchungen und großen Verteilern mit sensiblen Abschiebedaten“. Die eigenen Mitarbeiter stellten Fluchtministerin Paul damit „ein desolates Zeugnis“ aus, so die SPD-Politikerin.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Lisa Kapteinat, Issa al H., Paul

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, schwarz-grüne Landesregierung, Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) Bielefeld, Fluchtministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 5. Juni 2023 und am 23. August 2024 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Bielefeld, Bulgarien

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Obfrau Lisa Kapteinat hat der schwarz-grünen Landesregierung nach einer Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Terroranschlag von 2024 gravierende Fehler im Fluchtministeriums vorgeworfen, insbesondere bei der misslungenen Rücküberstellung des späteren Attentäters Issa al H. am 5. Juni 2023.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fehler der Landesbehörden im Fluchtministerium
  • Misslungene Abschiebung des Attentäters Issa al H.
  • Mangel an Zeit und Personal für gründlichere Durchsuchungen
  • Unterbesetzung von Behörden
  • Kurze Dauer der Einsätze (ca. 30 Minuten)
  • Unzureichende Vorbereitung von Rücküberstellungen
  • Mangelnde Sensibilität im Umgang mit Abschiebedaten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Obfrau Lisa Kapteinat wirft der schwarz-grünen Landesregierung gravierende Fehler vor
  • Zeugen der Zentralen Ausländerbehörde und Polizei wurden befragt
  • Besondere Fehler bei der misslungenen Abschiebung des Attentäters festgestellt
  • Einsatz dauerte nur rund 30 Minuten, ineffiziente Rücküberstellung
  • Mangel an Zeit und Personal für gründliche Durchsuchungen
  • Unterbesetzte Behörden und kurze Durchsuchungen kritisiert
  • Kapteinat bewertet die Situation als desolat für die Fluchtministerin Paul

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gravierende Fehler im Fluchtministerium
  • Unzureichende Vorbereitung von Abschiebungen
  • Mangel an Zeit und Personal für gründliche Durchsuchungen
  • Probleme mit der Unterbesetzung der Behörden
  • Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen bei der Handhabung sensibler Daten
  • Desolates Zeugnis für die Fluchtministerin

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Lisa Kapteinat, der SPD-Obfrau, zitiert. Sie kritisiert die Landesbehörden und spricht von „erheblichen Fehlern“ bei der misslungenen Abschiebung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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