Politik und Wettbewerbsfähigkeit in Brüssel
Brüssel () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU am Donnerstag einen besonderen Fokus auf das Thema Wettbewerbsfähigkeit legen.
„Wir werden zum Thema Wettbewerbsfähigkeit ausführlich mit der Kommissionspräsidentin und der Präsidentin des Europäischen Parlaments diskutieren“, sagte er bei seiner Ankunft am Gipfelort in Brüssel. Er freue sich, dass mittlerweile über 20 Mitgliedstaaten seinen Brief an die Kommission und an den Ratspräsidenten unterschrieben haben, dass man uns noch intensiver mit dem Thema Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie beschäftigen müsse und dass es dort Handlungsbedarf gebe.
„Wir müssen jetzt sehr viel schneller in den nächsten Wochen arbeiten, als wir das in der Vergangenheit getan haben, im Hinblick auf Entscheidungen, die Bürokratie in Europa zurückzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen“, so Merz. In dieser Hinsicht rief er das EU-Parlament auf, die Entscheidung zur Ablehnung des Omnibus I zu überdenken. Das sei eine „fatale Fehlentscheidung“ und die müsse „korrigiert“ werden.
„Ich mache mir allergrößte Sorgen um die Arbeitsplätze in ganz Europa in der Industrie“, ergänzte der Kanzler. „Und das betrifft so ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland in ganz besonderem Maße.“
Bei dem Treffen der EU-Führungsspitzen in Brüssel soll es unter anderem um die weitere Unterstützung der Ukraine und die Verteidigungsfähigkeit der EU gehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt persönlich teil.
Neben der Ukraine steht auch der Nahe Osten auf der Tagesordnung. Unter anderem soll erörtert werden, wie die EU die laufenden Bemühungen um einen dauerhaften Frieden, der fest auf der Zweistaatenlösung fußt, sowie den Wiederaufbau des Gazastreifens unterstützen kann. Weitere Themenfelder des EU-Gipfels betreffen Bereiche wie die von Merz angesprochene Wettbewerbsfähigkeit sowie Wohnraum und Migration.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 23.10.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Wolodymyr Selenskyj
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Friedrich Merz, CDU, EU, Kommissionspräsidentin, Präsidentin des Europäischen Parlaments, Ratspräsident, EU-Parlament, Omnibus I, Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, Naher Osten, Gazastreifen.
Wann ist das Ereignis passiert?
23.10.2025
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Brüssel
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz betont beim EU-Gipfel in Brüssel die Dringlichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu verbessern und ruft zur Überprüfung der jüngsten Entscheidung des EU-Parlaments auf, während auch Themen wie die Unterstützung der Ukraine und der Nahe Osten besprochen werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie
- Unterstützung von über 20 EU-Mitgliedstaaten für Merz' Anliegen
- Notwendigkeit zur Reduzierung von Bürokratie in Europa
- Sorgen um Arbeitsplätze in der Industrie
- Ablehnung des Omnibus I durch das EU-Parlament als Fehlentscheidung
- Diskussion über Unterstützung der Ukraine und Verteidigungsfähigkeit der EU
- Themen wie Frieden im Nahen Osten, Wohnraum und Migration auf der Agenda
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie
- Diskussion mit Kommissionspräsidentin und Präsidentin des Europäischen Parlaments
- Unterstützung von über 20 Mitgliedstaaten für intensivere Beschäftigung mit Wettbewerbsfähigkeit
- Handlungsbedarf zur Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit
- Aufruf an EU-Parlament zur Überprüfung der Ablehnung des Omnibus I
- Sorgen um Arbeitsplätze in der europäischen Industrie
- Besondere Bedeutung für Deutschland
- Themen bei EU-Gipfel: Unterstützung der Ukraine, Verteidigungsfähigkeit der EU, Nahost-Konflikt, Wohnraum und Migration
- Erörterung der Zweistaatenlösung und Wiederaufbau des Gazastreifens
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz zitiert, die sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und die Notwendigkeit schnellerer Entscheidungen bezieht.
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