Ex-Krah-Mitarbeiter wegen Spionage zu Haftstrafe verurteilt

Ex-Krah-Mitarbeiter wegen Spionage zu Haftstrafe verurteilt

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Spionagefall in Dresden belastet AfD Politiker

Dresden () – Der ehemalige Mitarbeiter des AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah, Jian G., ist wegen Spionage für China zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden.

Man sehe die geheimdienstliche Agententätigkeit des Angeklagten in besonders schwerem Fall als erwiesen an, teilte das Oberlandesgericht Dresden am Dienstag mit.

Während seiner Tätigkeit in Krahs damaligem Abgeordnetenbüro im Europäischen Parlament soll der deutsche Staatsbürger von 2019 bis 2024 Informationen gesammelt und teilweise vertrauliche Dokumente an chinesische Stellen weitergereicht haben. Zudem soll er persönliche Informationen über AfD-Führungspersonal zusammengetragen sowie chinesische Dissidenten ausgespäht haben.

G. hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Er habe nicht für einen chinesischen Geheimdienst gearbeitet und sei unschuldig, sagte er während der Verhandlung. Sein Anwalt pochte auf einen Freispruch mangels hinreichender Beweise, der Generalbundesanwalt hatte dagegen eine Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren gefordert.

Seine mutmaßliche Komplizin, die auch mitangeklagt war, wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Der Chinesin wurde vorgeworfen, als Mitarbeiterin eines Logistikunternehmens am Flughafen Halle/Leipzig Daten geliefert zu haben. Im Prozess räumte sie die Weitergabe der Daten ein, bestritt aber, von der Agententätigkeit gewusst zu haben.

Gegen Krah selbst laufen Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden in einem separaten Verfahren wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche im Zusammenhang mit chinesischen Zahlungen. Der AfD-Politiker hatte bestritten, etwas von der Agententätigkeit seines ehemaligen Mitarbeiters gewusst zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Maximilian Krah (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Maximilian Krah, Jian G.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, Oberlandesgericht Dresden, Generalbundesanwalt, Generalstaatsanwaltschaft Dresden

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Dresden, Europäisches Parlament, Flughafen Halle/Leipzig

Worum geht es in einem Satz?

Der ehemalige Mitarbeiter des AfD-Abgeordneten Maximilian Krah, Jian G., wurde wegen Spionage für China zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, während er vertrauliche Informationen und persönliche Daten über AfD-Führungspersonal sammelte und weitergab.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Tätigkeit von Jian G. im Abgeordnetenbüro von Maximilian Krah
  • Zeitraum der Spionageaktivitäten von 2019 bis 2024
  • Sammlung von Informationen und vertraulichen Dokumenten
  • Weitergabe von Informationen an chinesische Stellen
  • Erstellung von Personenprofilen über AfD-Führungspersonal
  • Ausspionierung chinesischer Dissidenten
  • Vorwurf der geheimdienstlichen Agententätigkeit
  • Bestrittene Vorwürfe und Unschuldsbehauptung von Jian G.
  • Verwicklung einer mutmaßlichen Komplizin in die Aktivitäten
  • Ermittlungen gegen Maximilian Krah wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verurteilung zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten
  • Geheimdienstliche Agententätigkeit als besonders schwerer Fall anerkannt
  • Ermittlung gegen Maximilian Krah wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche
  • Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten für die mutmaßliche Komplizin
  • Weitergabe von Daten durch die Komplizin anerkannt
  • Ausschluss von Vertrauen in die betroffenen politischen Strukturen
  • Auswirkungen auf das öffentliche Bild der AfD und ihrer Mitglieder

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Jian G. wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass er nicht für einen chinesischen Geheimdienst gearbeitet habe und unschuldig sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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