Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein im Wandel
Kiel () – Die ambulante Versorgung in Schleswig-Holstein steht nach Ansicht der CDU vor einem grundlegenden Wandel. In der Landtagsdebatte am Freitag bezeichnete der CDU-Abgeordnete Hauke Hansen die Einführung eines sogenannten Primärarztsystems durch die Bundesregierung als zentralen Schritt, um den steigenden Kosten im Gesundheitswesen und den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Das Modell sieht vor, dass Haus- und Kinderärzte künftig eine stärkere Steuerungs- und Lotsenfunktion im Versorgungssystem übernehmen.
Ziel sei es, Wartezeiten auf Facharzttermine zu verkürzen, das Praxispersonal zu entlasten und die Ausgaben zu begrenzen.
Hansen sagte, die Reform müsse umfassend gedacht werden und in ein zukunftsfähiges Gesamtsystem passen. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) könnten dabei insbesondere im ländlichen Raum zur Entlastung beitragen.
Ein alleiniger Fokus auf kommunale Träger, wie von der Opposition gefordert, sei jedoch nicht ausreichend. Neben kommunalen müssten auch private, kirchliche und gemeinnützige Betreiber berücksichtigt werden.
Als weitere Schwerpunkte nannte Hansen die Stärkung digitaler Angebote, darunter Telemedizin, sowie eine veränderte Aufgabenverteilung zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal.
Durch Kompetenzerweiterungen und bessere Vergütungsmodelle könnten Berufe wie Physician Assistants oder Medizinische Fachangestellte attraktiver werden.
Für die Umsetzung des Primärarztsystems sei zudem eine gezielte Förderung von Haus- und Kinderärzten notwendig – von der Ausbildung bis zur Niederlassung. Hansen sprach sich dafür aus, die Diskussion im Sozialausschuss fortzusetzen und dabei Fachverbände sowie die Bundesebene einzubeziehen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Hauke Hansen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Bundesregierung, Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Sozialausschuss, Fachverbände.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiel
Worum geht es in einem Satz?
Die CDU in Schleswig-Holstein sieht die Einführung eines Primärarztsystems als zentralen Schritt zur Verbesserung der ambulanten Versorgung, um steigenden Gesundheitskosten und dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, wobei die Rolle von Haus- und Kinderärzten gestärkt und digitale Angebote ausgebaut werden sollen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Einführung eines Primärarztsystems durch die Bundesregierung
- Steigende Kosten im Gesundheitswesen
- Herausforderungen des demografischen Wandels
- Notwendigkeit der Steuerungs- und Lotsenfunktion von Haus- und Kinderärzten
- Ziel der Verkürzung von Wartezeiten auf Facharzttermine
- Entlastung des Praxispersonals
- Bedarf an einem zukunftsfähigen Gesamtsystem
- Berücksichtigung verschiedener Träger (kommunal, privat, kirchlich, gemeinnützig)
- Stärkung digitaler Angebote wie Telemedizin
- Veränderte Aufgabenverteilung zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal
- Notwendigkeit der Förderung von Haus- und Kinderärzten von der Ausbildung bis zur Niederlassung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- CDU-Abgeordneter Hauke Hansen betont Wandel der ambulanten Versorgung in Schleswig-Holstein
- Einführung eines Primärarztsystems als zentrale Maßnahme gegen steigende Gesundheitskosten und demografische Herausforderungen
- Haus- und Kinderärzte sollen Steuerungs- und Lotsenfunktion im Versorgungssystem übernehmen
- Ziel: Verkürzung von Wartezeiten auf Facharzttermine, Entlastung des Praxispersonals, Begrenzung der Ausgaben
- Reform soll in ein zukunftsfähiges Gesamtsystem integriert werden
- Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sollen ländlichen Raum unterstützen
- Notwendigkeit, kommunale, private, kirchliche und gemeinnützige Betreiber einzubeziehen
- Stärkung digitaler Angebote, z.B. Telemedizin, gefordert
- Veränderung der Aufgabenverteilung zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal
- Kompetenzerweiterungen und bessere Vergütung für Berufe wie Physician Assistants angestrebt
- Gezielt Förderung von Haus- und Kinderärzten von der Ausbildung bis zur Niederlassung notwendig
- Diskussion im Sozialausschuss soll fortgesetzt werden, Einbeziehung von Fachverbänden und Bundesebene angestrebt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Grundlegender Wandel in der ambulanten Versorgung
- Stärkere Steuerungs- und Lotsenfunktion für Haus- und Kinderärzte
- Verkürzung von Wartezeiten auf Facharzttermine
- Entlastung des Praxispersonals
- Begrenzung der Ausgaben im Gesundheitswesen
- Entlastung durch medizinische Versorgungszentren, besonders im ländlichen Raum
- Notwendigkeit einer umfassenden Reform
- Berücksichtigung verschiedener Betreiber (kommunal, privat, kirchlich, gemeinnützig)
- Stärkung digitaler Angebote und Telemedizin
- Veränderte Aufgabenverteilung zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal
- Attraktivitätssteigerung von Berufen wie Physician Assistants und Medizinische Fachangestellte
- Notwendigkeit gezielter Förderung von Haus- und Kinderärzten
- Fortsetzung der Diskussion im Sozialausschuss unter Einbeziehung von Fachverbänden und Bundesebene
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des CDU-Abgeordneten Hauke Hansen zitiert, der die Einführung eines Primärarztsystems als zentralen Schritt zur Bewältigung der Herausforderungen im Gesundheitswesen beschreibt.
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