Politik in Berlin: Organspende und Widerspruchslösung
Berlin () – Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat den Vorstoß der Länder im Bundesrat für eine Widerspruchslösung bei der Organspende begrüßt und dringt auf eine Umsetzung im Bundestag.
„Ich hoffe, dass die Widerspruchslösung jetzt endlich im Deutschen Bundestag beschlossen werden kann“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Alle Versuche, die Spendenbereitschaft ohne Widerspruchslösung zu verbessern, sind in den letzten Jahren gescheitert.“ Das gelte auch international.
„Es macht einfach keinen Sinn, dass wir eigentlich genug Organe von spendenbereiten Menschen hätten, aber es nicht gemanaged bekommen, die Organe auch zu verwenden“, so Lauterbach. „Wer nicht spenden will, kann sich in ein Register eintragen, das ist dann seine Entscheidung.“
Aber von denjenigen, die spenden wollten, und das sei die überwältigende Mehrheit, brauche es einen solchen Eintrag nicht, sagte der SPD-Politiker. „Ich unterstütze das neue Anliegen auf jeden Fall und weiß, dass ein entsprechender Antrag wieder in Vorbereitung ist, an dem ich mich auch beteiligen werde“, so Lauterbach.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Organspendeausweis (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Karl Lauterbach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Karl Lauterbach, SPD, Bundesrat, Deutscher Bundestag, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Bundestag, Bundesrat
Worum geht es in einem Satz?
Karl Lauterbach unterstützt den Vorstoß der Länder für eine Widerspruchslösung bei der Organspende und dringt auf eine Umsetzung im Bundestag, da frühere Versuche, die Spendenbereitschaft ohne diese Regelung zu steigern, gescheitert seien.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mangelnde Organspendebereitschaft in Deutschland
- Gescheiterte Versuche, Spendenbereitschaft zu erhöhen
- Wachsende Diskussion über Widerspruchslösung
- Unterstützung durch Länder im Bundesrat
- Hohe Zahl spendenbereiter Menschen ohne entsprechende Organspenden
- Bedarf an effektiverem Management der verfügbaren Organe
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Karl Lauterbach begrüßt den Vorstoß der Länder im Bundesrat für eine Widerspruchslösung bei der Organspende
- Er dringt auf eine Umsetzung im Bundestag
- Lauterbach äußert die Hoffnung auf einen baldigen Beschluss im Bundestag
- Alle bisherigen Versuche zur Verbesserung der Spendenbereitschaft ohne Widerspruchslösung sind gescheitert
- Er betont das Missmanagement bei der Verwendung vorhandener Organe
- Lauterbach erklärt, dass eine Eintragung für Nicht-Spender notwendig ist, aber die Mehrheit der spendenbereiten Menschen dies nicht braucht
- Er unterstützt das Anliegen und plant, sich an einem entsprechenden Antrag zu beteiligen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterstützung für die Widerspruchslösung
- Dringlichkeit der Umsetzung im Bundestag
- Verbesserung der Spendenbereitschaft durch Widerspruchslösung
- Notwendigkeit eines Registers für Nicht-Spender
- Überwältigende Mehrheit will spenden
- Vorbereitung eines entsprechenden Antrags
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des ehemaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach zitiert. Er begrüßt den Vorstoß der Länder für eine Widerspruchslösung bei der Organspende und dringt auf eine Umsetzung im Bundestag.
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