Wirtschaft: Förderbedarf für Wärmenetze in Berlin
Berlin () – Der Verband kommunaler Unternehmen, in dem zahlreiche Energieversorger organisiert sind, warnt, dass nicht ausreichende Förderung durch den Bund den Ausbau der Wärmenetze untergraben könnte. Auf die Frage, ob die Bundesförderung für Wärmenetze ausreiche, sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Eindeutig nein.“
Im Moment sei man noch in der Phase der Wärmeplanung. „Aber entscheidend ist, dass die Pläne anschließend auch umgesetzt werden“, sagte Liebing. Kommunen seien nicht verpflichtet, diese Pläne umzusetzen. Dafür brauche man die Unternehmen. „Es muss sich also wirtschaftlich lohnen und für die Kunden zu akzeptablen Preisen gehen. Damit das funktioniert, bräuchten wir allein für die Fernwärme jährlich 3,5 Milliarden Euro Förderung“, so der VKU-Chef. Auch bei der Regulierung für die Fernwärme gebe es noch Hürden.
Sollte die Förderung nicht aufgestockt werden, würde dem Ausbau der Wärmenetze und der Wärmewende insgesamt schaden, sagte Liebing den Funke-Zeitungen. „Dann bleiben die Wärmepläne reine Theorie. Dann wird der gewünschte Ausbau der Fernwärme nicht in dem notwendigen Umfang stattfinden, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fernwärme-Anschluss (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ingbert Liebing
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verband kommunaler Unternehmen, VKU, Bund, Funke-Mediengruppe
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Verband kommunaler Unternehmen warnt vor unzureichender Bundesförderung für Wärmenetze, die den notwendigen Ausbau gefährdet und die Klimaziele im Gebäudesektor gefährden könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Warnung des Verbands kommunaler Unternehmen
- Unzureichende Förderung durch den Bund
- Notwendigkeit der Umsetzung von Wärmeplänen
- Wirtschaftlichkeit für Unternehmen und Akzeptanz bei Kunden
- Bedarf von 3,5 Milliarden Euro jährlicher Förderung für Fernwärme
- Regulierungsprobleme im Bereich Fernwärme
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Gefahr des Untergangs des Ausbaus der Wärmenetze
- Umsetzung der Wärmepläne bleibt ungewiss
- Abhängigkeit von Unternehmen für die Umsetzung der Pläne
- Wirtschaftliche Unrentabilität könnte Projekte stoppen
- Unzureichende Preise für Kunden
- Bedarf an jährlicher Förderung von 3,5 Milliarden Euro
- Hürden bei der Regulierung der Fernwärme
- Verlust der erforderlichen Fortschritte zur Erreichung von Klimazielen im Gebäudesektor
- Wärmepläne bleiben nur theoretisch ohne ausreichende Förderung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing zitiert. Er äußert sich kritisch zur Bundesförderung für Wärmenetze und unterstreicht die Notwendigkeit einer jährlichen Förderung von 3,5 Milliarden Euro zur Umsetzung der Wärmepläne.
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