Dobrindt will Orchester-Ausladung mit belgischem Kollegen besprechen

Dobrindt will Orchester-Ausladung mit belgischem Kollegen besprechen

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Dobrindt will Orchester-Ausladung mit belgischem Kollegen besprechen

() – Bundesinnenminister (CSU) will die Ausladung der Münchner Philharmoniker und ihres israelischen Dirigenten Lahav Shani von einem Musikfestival in Gent zum Thema mit seinem belgischen Amtskollegen Bernard Qintin machen.

„Ich finde die Situation für absolut inakzeptabel“, sagte der CSU-Politiker dem TV-Sender „Welt“ am Freitag. „Ich habe mir vorgenommen, in dem Gespräch demnächst mit dem belgischen Innenminister dieses Thema auch anzusprechen.“

Als Innenminister seien sie zwar nicht zuständig, so Dobrindt. „Aber es ist etwas, was man als Vorfall zwischen Ländern besprechen muss.“ Der Minister bezeichnete die Ausladung als einen Vorgang, „der sehr, sehr, sehr verstörend wirkt“.

Bereits am Donnerstag hatte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer schriftlich gegen die Ausladung des Orchesters bei der belgischen protestiert. „Ich habe einen Brief geschrieben an meine belgische Amtskollegin und wir haben auch im Auswärtigen Amt die aktiviert, weil wir das nicht akzeptieren wollen, was dort passiert ist“, sagte Weimer dem TV-Sender „Welt“. Es erinnere „an die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts“, wenn Künstler Hausverbote bekommen, „weil sie Juden sind, weil sie aus Israel kommen“.

Die Festivalleitung hatte Israel vorgeworfen, in Gaza einen Völkermord zu begehen. Die Ausladung von Shani war damit begründet worden, dass er Chefdirigent des Israel Philharmonic Orchestra sei und seine Positionierung in diesem Konflikt unklar sei.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt am 11.09.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt, Lahav Shani, Bernard Qintin, Wolfram Weimer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeszinnenministerium, Alexander Dobrindt (CSU), Münchner Philharmoniker, Lahav Shani, Bernard Qintin, Wolfram Weimer, belgische Regierung, Auswärtiges Amt, Israel Philharmonic Orchestra

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 11.09.2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Gent.

Worum geht es in einem Satz?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, die umstrittene Ausladung der Münchner Philharmoniker und ihres israelischen Dirigenten Lahav Shani von einem Musikfestival in Gent mit seinem belgischen Amtskollegen anzusprechen, da er die Situation für inakzeptabel hält und sie an "die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts" erinnert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Ausladung der Münchner Philharmoniker und des israelischen Dirigenten Lahav Shani von einem Musikfestival in Gent war eine umstrittene politische Haltung in Bezug auf den Konflikt in Gaza. Die Festivalleitung warf Israel vor, Völkermord zu begehen, und begründete die Ausladung mit den unklaren Positionierungen von Shani in diesem Konflikt. Dies führte zu heftigen Reaktionen in Deutschland, insbesondere von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, die die Maßnahme als inakzeptabel und verstörend bezeichneten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer haben öffentlich gegen die Ausladung der Münchner Philharmoniker und ihres israelischen Dirigenten Lahav Shani von einem Musikfestival in Gent protestiert, wobei Dobrindt die Situation als "absolut inakzeptabel" bezeichnete und Weimer Vergleiche zu den dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts zog. Beide Politiker betonten die Notwendigkeit, den Vorfall auf internationaler Ebene zu thematisieren.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Unakzeptable Situation, verstörender Vorgang, Protest des Kulturstaatsministers, Aktivierung der Kommunikation im Auswärtigen Amt, Erinnerung an die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts, Vorwurf an Israel wegen Völkermord, unklare Positionierung des Dirigenten.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert. Er bezeichnet die Situation als "absolut inakzeptabel" und plant, das Thema der Ausladung der Münchner Philharmoniker und ihres israelischen Dirigenten Lahav Shani mit seinem belgischen Amtskollegen zu besprechen, da es sich um einen "sehr, sehr, sehr verstörenden" Vorfall handelt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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