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Patientenschützer kritisiert Enquete-Kommission zu Corona
Berlin () – Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat die Zusammensetzung der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie scharf kritisiert.
Der „Rheinischen Post“ (Dienstag) sagte Brysch: „Die Interessen hochbetagter, pflegebedürftiger und sterbender Menschen spielen bei der Aufarbeitung der Corona-Pandemie keine Rolle. Das zeigt die Zusammensetzung der Enquete-Kommission.“ Insgesamt besteht die Kommission aus jeweils 14 Sachverständigen und Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen.
Brysch kritisierte, in der Kommission sei „keine gründliche, transparente und selbstkritische Aufarbeitung gewährleistet. Dabei ist es längst überfällig, dass die Corona-Maßnahmen in der Langzeitpflege auf den Prüfstand gestellt werden“, sagte Brysch. Weiter bemängelte er: „Bis heute fehlen Anstrengungen, verbindliche Schutzkonzepte für pandemische Notlagen in der Langzeitpflege zu entwickeln. Für zukünftige Pandemien müssen im Fall von Ketteninfektionen Ausweichquartiere, ein tägliches Testregime für alle und medizinisch-pflegerische Taskforces verpflichtend vorgehalten werden.“
Brysch forderte: „Pflegeeinrichtungen dürfen nie wieder zu Hochrisikozonen werden. Der Bund muss endlich aus seinen Versäumnissen in der Coronakrise die richtigen Schlüsse ziehen und sich für den erneuten Ernstfall wappnen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Konstituierung der Corona-Enquete-Kommission am 08.09.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Eugen Brysch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Stiftung Patientenschutz, Enquete-Kommission, Rheinische Post, Pflegeeinrichtungen, Bund
Wann ist das Ereignis passiert?
08.09.2025
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisiert die Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie scharf, da die Interessen pflegebedürftiger und älterer Menschen nicht berücksichtigt werden und eine gründliche sowie transparente Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen in der Langzeitpflege ausbleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die kritische Äußerung von Eugen Brysch zur Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie ist die Wahrnehmung, dass die Interessen von hochbetagten und pflegebedürftigen Menschen in der Kommission nicht ausreichend vertreten sind. Brysch betont die Notwendigkeit für eine gründliche und transparente Überprüfung der Corona-Maßnahmen in der Langzeitpflege und fordert verbindliche Schutzkonzepte für zukünftige Pandemien.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisierte die Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie scharf, da seiner Meinung nach die Interessen vulnerabler Gruppen nicht ausreichend vertreten sind. Er fordert dringende Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes in der Langzeitpflege für zukünftige Pandemien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: fehlende gerechte Interessenvertretung der hochbetagten, pflegebedürftigen und sterbenden Menschen, keine gründliche und transparente Aufarbeitung, fehlende verbindliche Schutzkonzepte für pandemische Notlagen, Notwendigkeit von Ausweichquartieren, täglichem Testregime und medizinisch-pflegerischen Taskforces, Pflegeeinrichtungen dürfen nie wieder zu Hochrisikozonen werden, der Bund muss aus seinen Versäumnissen die richtigen Schlüsse ziehen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Eugen Brysch, dem Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, zitiert. Er kritisiert die Zusammensetzung der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie und bemängelt, dass die Interessen hochbetagter und pflegebedürftiger Menschen nicht berücksichtigt werden. Brysch fordert dringend verbindliche Schutzkonzepte für pandemische Notlagen in der Langzeitpflege.
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