Kriminalstatistik: CDU-Fraktion fordert Erfassung doppelter Staatsangehörigkeit in Thüringen
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Kriminalstatistik: CDU-Fraktion fordert Erfassung doppelter Staatsangehörigkeit in Thüringen
Erfurt () – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag unterstützt den Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen zur Erfassung von Mehrfachstaatsangehörigkeiten in der Polizeilichen Kriminalstatistik. Dies teilte der justizpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan Schard, mit.
Der nordrhein-westfälische CDU-Innenminister Herbert Reul hatte die Erfassung rückwirkend zum 1. Juli 2025 angeordnet, wodurch bei Tatverdächtigen und Opfern sämtliche Staatsangehörigkeiten festgehalten werden.
Schard betont, dass eine „faktenbasierte“ Diskussion über Kriminalität vollständige Informationen und belastbare Zahlen erfordere. Daher sollten auch in Thüringen Doppelstaatsangehörigkeiten künftig in der Kriminalstatistik ausgewiesen werden.
„Für die Menschen ist entscheidend, dass wir nichts im Dunkeln lassen. Je offener wir mit den Zahlen umgehen, desto größer ist das Vertrauen in Polizei und Rechtsstaat“, so Schard weiter.
Aktuell werden Doppelstaatsangehörige bundesweit ausschließlich als Deutsche geführt, was die tatsächliche Lage unvollständig erfasst.
Schard fordert, dass alle Bundesländer den Schritt Nordrhein-Westfalens ernsthaft prüfen, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten. Ziel sei es, Klarheit und Vergleichbarkeit zu schaffen, um ein realistisches Bild der Kriminalitätslage zu erhalten.
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Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag unterstützt die Erfassung von Mehrfachstaatsangehörigkeiten in der kriminalstatistischen Erfassung, um mehr Transparenz und belastbare Daten über Kriminalität zu schaffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist der Vorstoß des nordrhein-westfälischen CDU-Innenministers Herbert Reul, Mehrfachstaatsangehörigkeiten in der Polizeilichen Kriminalstatistik zu erfassen. Die CDU-Fraktion in Thüringen unterstützt diesen Vorstoß, um eine faktenbasierte Diskussion über Kriminalität zu führen und ein klareres Bild der situation zu erhalten. Dies soll das Vertrauen in Polizei und Rechtsstaat stärken. Aktuell werden Doppelstaatsangehörige in der Kriminalstatistik nicht korrekt erfasst, was die Datenlage verzerrt.
Im Artikel wird beschrieben, dass die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag den Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen zur Erfassung von Mehrfachstaatsangehörigkeiten in der Polizeilichen Kriminalstatistik unterstützt. Stefan Schard betont, dass eine transparente und faktenbasierte Diskussion über Kriminalität notwendig ist, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Polizei und den Rechtsstaat zu stärken.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Erfassung von Mehrfachstaatsangehörigkeiten in der Polizeilichen Kriminalstatistik, vollständige Informationen über Tatverdächtige und Opfer, faktengestützte Diskussion über Kriminalität, größeres Vertrauen in Polizei und Rechtsstaat, einheitliches Vorgehen aller Bundesländer, Klarheit und Vergleichbarkeit in der Kriminalitätslage, realistisches Bild der Kriminalitätslage.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des justizpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion, Stefan Schard, zitiert. Er betont, dass für eine "faktenbasierte" Diskussion über Kriminalität vollständige Informationen notwendig sind und fordert, dass auch in Thüringen Doppelstaatsangehörigkeiten in der Kriminalstatistik ausgewiesen werden, um Vertrauen in Polizei und Rechtsstaat zu schaffen.