Bas verteidigt "Bullshit"-Äußerung und lehnt Sozialkürzungen ab

Bas verteidigt "Bullshit"-Äußerung und lehnt Sozialkürzungen ab

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Bas verteidigt "Bullshit"-Äußerung und lehnt Sozialkürzungen ab

Berlin () – Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) hat ihre „Bullshit“-Äußerung verteidigt und ihre Kritik an Forderungen nach Kürzungen am Sozialstaat bekräftigt.

„Ich muss das zurückweisen, denn wir sind ein reiches Land“, sagte Bas dem „Stern“. „Und zu sagen, wir müssen die soziale Sicherung streichen, ist falsch. Wir müssen gemeinsam für mehr Wachstum arbeiten, das ist der richtige Weg.“

Laut Bas sei sich die Koalition einig gewesen, „dass die Leistungen, die wir haben, nicht gekürzt werden“. Man müsse den Staat schneller und leistungsfähiger machen „und die Menschen, die keine Arbeit haben, in Arbeit bringen“, sagte Bas. Dafür brauche es wirtschaftliche Dynamik. „Jetzt kommt so ein Zungenschlag rein, dass die Wirtschaft nicht läuft, weil die Sozialsysteme zu teuer sind. Das sehe ich nicht so“, sagte die Ministerin. „Da musste ich jetzt auch mal gegenhalten.“

Bas hatte am Wochenende auf der Landesdelegiertenversammlung der nordrhein-westfälischen Jusos gesagt: „Diese Debatte gerade, dass wir uns diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten können, ist – und da entschuldige ich mich jetzt schon für den Ausdruck – Bullshit.“

Bas trat nun auch dem Eindruck entgegen, sie verharre vorwiegend im Abwehrmodus gegen die Reformwünsche der Union. „Ich will gar nicht im ständigen Abwehrmodus sein“, sagte Bas dem „Stern“. „Ich finde, wir haben jetzt eine große Chance, unsere Systeme auch für die nächsten Generationen sattelfest zu machen. Dafür müssen wir kreativ sein, Neues denken, zum Beispiel in der Frage, welche Berufsgruppen man an den Kosten beteiligen könnte.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bärbel Bas (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Bärbel Bas

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bärbel Bas, SPD, Bundessozialministerium, Stern, nordrhein-westfälische Jusos, Union

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigt ihre Aussage, dass die Debatte um Sozialkürzungen „Bullshit“ sei, und betont die Notwendigkeit, das Sozialsystem zu erhalten und wirtschaftliches Wachstum zu fördern, anstatt Leistungen zu kürzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für Bärbel Bas' "Bullshit"-Äußerung war die Debatte über mögliche Kürzungen im Sozialstaat, die im Kontext wirtschaftlicher Herausforderungen geführt wird. Sie verteidigte ihre Position, dass Deutschland als reiches Land Sozialstaatssysteme nicht einschränken sollte, und plädierte für wirtschaftliches Wachstum und Stabilität der sozialen Sicherung.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigte ihre kontroversen Äußerungen zu geplanten Kürzungen im Sozialstaat und betonte, dass diese Debatte "Bullshit" sei, da Deutschland als reiches Land in der Lage sei, soziale Sicherungssysteme aufrechtzuerhalten. Sie sieht eine Einigkeit in der Koalition gegen Kürzungen und ruft dazu auf, den Staat leistungsfähiger zu machen und wirtschaftliches Wachstum voranzutreiben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: keine Kürzungen der Sozialleistungen, schnellerer und leistungsfähigerer Staat, Förderung von wirtschaftlicher Dynamik, Schaffung von Arbeitsplätzen, kreative Ansätze zur Kostenbeteiligung bestimmter Berufsgruppen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundessozialministerin Bärbel Bas zitiert. Sie verteidigt ihre Äußerung "Bullshit" bezüglich der Debatte über Sozialstaat-Kürzungen und betont, dass Deutschland ein reiches Land sei und dass die sozialen Sicherungen nicht gekürzt werden sollten. Sie fordert stattdessen eine gemeinsame Anstrengung für wirtschaftliches Wachstum und eine schnellere Integration von Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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