Sachsen rät zu verstärktem Herdenschutz gegen Wölfe
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Sachsen rät zu verstärktem Herdenschutz gegen Wölfe
Ebersbach () – Die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt hat Tierhalter in Sachsen zu verstärkten Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe aufgerufen. Wie das Landesamt am Dienstag mitteilte, ist besonders in den Spätsommer- und Herbstmonaten mit vermehrten Rissvorfällen zu rechnen, da Wolfswelpen in dieser Zeit einen erhöhten Nahrungsbedarf haben und Wildtiere schwerer zu erbeuten sind.
In den Gemeinden Ebersbach, Radeburg, Thiendorf und Lampertswalde im Landkreis Meißen gab es seit Anfang August bereits neun bestätigte Wolfsrisse.
Sechs der acht betroffenen Schafherden waren nach Mindestschutzkriterien gesichert, in einem Fall wurde ein Kalb gerissen. Die Fachstelle empfiehlt stromführende Zäune mit mindestens 4.000 Volt Spannung und zusätzlichen Flatterbändern als optische Barrieren.
Am 11. September findet in Ebersbach ein Praxisseminar zum effektiven Herdenschutz für Kleinsttierhalter statt.
Das kostenfreie Angebot wird gemeinsam mit dem Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband durchgeführt. Sachsen fördert präventive Herdenschutzmaßnahmen auf Basis der Mindestschutzkriterien und bietet kostenlose Beratung an.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Gemeinden Ebersbach, Radeburg, Thiendorf, Lampertswalde, Landkreis Meißen, Sächsischer Schaf- und Ziegenzuchtverband
Wann ist das Ereignis passiert?
Der betreffende Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist seit Anfang August bis mindestens 11. September.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Ebersbach, Radeburg, Thiendorf, Lampertswalde, Landkreis Meißen, Sachsen
Worum geht es in einem Satz?
Die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt rät Tierhaltern in Sachsen zu verstärkten Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe, da in den kommenden Monaten mit vermehrten Rissvorfällen zu rechnen ist, und bietet dafür ein kostenfreies Praxisseminar an.
Der Hintergrund für das Ereignis ist eine Zunahme von Wolfsrissen bei Tierhaltungen in Sachsen, bedingt durch den erhöhten Nahrungsbedarf von Wolfswelpen in den Spätsommer- und Herbstmonaten. Dies hat die Fachstelle Wolf dazu veranlasst, Tierhaltern verstärkte Schutzmaßnahmen zu empfehlen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt Tierhalter in Sachsen zu verstärkten Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe auffordert, da in den kommenden Monaten mit vermehrten Rissvorfällen zu rechnen ist. Zudem wird ein Praxisseminar zum Herdenschutz angeboten, um Tierhaltern bei der Umsetzung effektiver Schutzmaßnahmen zu helfen.
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: verstärkte Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe, vermehrte Rissvorfälle, erhöhter Nahrungsbedarf der Wolfswelpen, schwerere Beute für Wölfe, neun bestätigte Wolfsrisse seit Anfang August, Schafherden trotz Schutzmaßnahmen betroffen, Empfehlung für stromführende Zäune und Flatterbänder, Praxisseminar zum effektiven Herdenschutz, Förderung präventiver Herdenschutzmaßnahmen, kostenlose Beratung.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt zitiert. Diese ruft Tierhalter in Sachsen zu verstärkten Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe auf, insbesondere in den Spätsommer- und Herbstmonaten, da in dieser Zeit ein erhöhter Nahrungsbedarf bei Wolfswelpen besteht.