Habersaat fordert Taten gegen Schulabbruch in Schleswig-Holstein

Habersaat fordert Taten gegen Schulabbruch in Schleswig-Holstein

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Habersaat fordert Taten gegen Schulabbruch in Schleswig-Holstein

() – Die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss in ist im Entlassungsjahr 2024 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Wie der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat, am Donnerstag mitteilte, verließen 2.713 die ohne Ersten Schulabschluss (ESA).

Dies entspricht einer Quote von 5,3 Prozent – dem höchsten Wert seit Regierungsübernahme durch die CDU-geführte 2017. Damals lag die Quote noch bei 3,6 Prozent unterhalb des Bundesschnitts.

Besonders betroffen sind Gemeinschaftsschulen und Berufliche Schulen, insbesondere im Bereich der Ausbildungsvorbereitung (AV-SH). Habersaat kritisierte, dass ausgerechnet diese Schulformen von Sparmaßnahmen betroffen seien.

Zudem fehlten in Schleswig-Holstein 16 Schulpsychologenstellen, um die von der Kultusministerkonferenz empfohlene Betreuungsquote von 1:5.000 zu erreichen.

Die SPD-Fraktion fordert mehr Schulsozialarbeit und ein verbindliches Rahmenkonzept gegen Schulabsentismus. Hinter jedem Abbruch stehe ein Jugendlicher mit geminderten Zukunftschancen, was sich eine Gesellschaft nicht leisten könne, so Habersaat.

Die Entwicklung sei besonders alarmierend, da Schleswig-Holstein das westdeutsche Bundesland mit dem geringsten Migrantenanteil an Schülern sei.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stühle im Flur einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD-Landtagsfraktion, CDU, Kultusministerkonferenz

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Entlassungsjahr 2024 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss in Schleswig-Holstein hat im Entlassungsjahr 2024 mit 2.713 Jugendlichen und einer Quote von 5,3 Prozent einen neuen Höchststand erreicht, was insbesondere die Gemeinschaftsschulen und Beruflichen Schulen betrifft, während der bildungspolitische Sprecher der SPD, Martin Habersaat, auf die negativen Auswirkungen von Sparmaßnahmen und den Mangel an Schulpsychologen hinweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Anstieg der Zahl der Schüler ohne Schulabschluss in Schleswig-Holstein ist auf Sparmaßnahmen, insbesondere bei Gemeinschaftsschulen und Beruflichen Schulen, sowie auf fehlende Schulpsychologenstellen zurückzuführen. Diese Faktoren beeinträchtigen die Unterstützung und Betreuung von Schülern, was zu höheren Abbruchquoten führt.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die Besorgnis des bildungspolitischen Sprechers der SPD, Martin Habersaat, über den Anstieg der Schüler ohne Schulabschluss in Schleswig-Holstein hervorgehoben. Er kritisiert Sparmaßnahmen, die insbesondere Gemeinschaftsschulen und Berufliche Schulen betreffen, und fordert mehr Schulsozialarbeit sowie ein verbindliches Rahmenkonzept gegen Schulabsentismus, um die Zukunftschancen der betroffenen Jugendlichen zu verbessern.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: steigende Zahl der Schüler ohne Schulabschluss, höchste Quote seit Regierungsübernahme 2017, besonders betroffene Gemeinschafts- und Berufliche Schulen, Auswirkungen von Sparmaßnahmen auf Schulformen, fehlende Schulpsychologenstellen, geminderte Zukunftschancen für Jugendliche, alarmierende Entwicklung trotz geringem Migrantenanteil.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Martin Habersaat, dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zitiert. Er kritisiert, dass vor allem Gemeinschaftsschulen und Berufliche Schulen von Sparmaßnahmen betroffen seien und fordert mehr Schulsozialarbeit sowie ein verbindliches Rahmenkonzept gegen Schulabsentismus, da jeder Schulabbruch die Zukunftschancen eines Jugendlichen beeinträchtigt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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