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Studie: Schlechte Versorgung stärkt AfD
Berlin () – In Regionen mit einer höheren Kitabetreuungsquote, einem gut ausgebauten Breitbandnetz und einer höheren Schulbildung erhielt die AfD weniger Zweitstimmen. Das zeigt eine neue Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, über die der „Spiegel“ berichtet.
Demnach konnte die Partei ihre höchsten Stimmenanteile und Zugewinne vor allem in strukturschwachen, ländlichen Regionen in Ostdeutschland erzielen. Auch in den altindustriell geprägten Städten in Westdeutschland wuchs die AfD-Unterstützung, bei gleichzeitig niedriger Wahlbeteiligung. Und: Dort, wo es einen hohen Altenquotienten, einen niedrigen Frauenanteil oder eine als schlechter empfundene Gesundheitsversorgung gibt, erhielt die AfD viele Stimmen.
Die Autoren der Studie empfehlen daher unter anderem eine vorausschauendere Investitionspolitik. Die Menschen dürften nicht das Gefühl bekommen, man lasse sie im Stich, sagte Martin Schulz, Vorsitzender der FES und ehemaliger SPD-Chef zu den Ergebnissen der Studie: „Die öffentliche Versorgung kaputtzusparen, ist Gift für unsere Demokratie.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | AfD-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Martin Schulz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, Friedrich-Ebert-Stiftung, SPD, Martin Schulz
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in folgenden Orten statt:
Berlin, Ostdeutschland, Westdeutschland
Worum geht es in einem Satz?
Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass die AfD in strukturschwachen, ländlichen Regionen und Städten mit niedriger Wahlbeteiligung, sowie bei höherem Altenquotienten und schlechterer Gesundheitsversorgung, stärkere Stimmenanteile erzielt, was eine vorausschauende Investitionspolitik erfordert, um das Gefühl der Vernachlässigung zu vermeiden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die zeigt, dass die AfD in strukturschwachen, ländlichen Regionen und Städten mit niedriger Wahlbeteiligung sowie schlechterer öffentlicher Versorgung und Bildung höhere Stimmenanteile erhält. Dies deutet darauf hin, dass soziale und wirtschaftliche Benachteiligungen den Rückhalt für die Partei begünstigen. Die Studie warnt vor den negativen Folgen einer Vernachlässigung dieser Regionen und empfiehlt eine bessere Investitionspolitik.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass die AfD in strukturschwachen, ländlichen Regionen sowie in altindustriellen Städten wächst, während die Unterstützung in gut versorgten Gebieten geringer ist. Martin Schulz betont, dass eine vorausschauende Investitionspolitik notwendig ist, um der Bevölkerung das Gefühl zu geben, nicht im Stich gelassen zu werden, da eine unzureichende öffentliche Versorgung die Demokratie gefährde.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Weniger Zweitstimmen für die AfD in Regionen mit höherer Kitabetreuungsquote, weniger Zweitstimmen bei gut ausgebautem Breitbandnetz, weniger Zweitstimmen bei höherer Schulbildung, höchste Stimmenanteile in strukturschwachen ländlichen Regionen, Zugewinne in altindustriell geprägten Städten, niedrigere Wahlbeteiligung in diesen Städten, höhere Stimmenanteile bei hohem Altenquotienten, höhere Stimmenanteile bei niedrigem Frauenanteil, höhere Stimmenanteile bei schlechter empfundener Gesundheitsversorgung, Empfehlung einer vorausschauenderen Investitionspolitik, Vermeidung des Gefühls, im Stich gelassen zu werden, Gefährdung der Demokratie durch kaputtgesparte öffentliche Versorgung.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Martin Schulz, dem Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), zitiert. Er betont, dass die öffentliche Versorgung nicht "kaputtgespart" werden sollte, da dies schädlich für die Demokratie sei und dass die Menschen nicht das Gefühl haben dürfen, im Stich gelassen zu werden.
Berlin als politisches Zentrum
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein pulsierendes politisches Zentrum. Die Stadt zeichnet sich durch eine hohe Diversität und kulturelle Vielfalt aus, was sich in ihrer politischen Landschaft widerspiegelt. In den letzten Jahren hat Berlin einen Anstieg an politischen Diskussionen, insbesondere in Bezug auf soziale Gerechtigkeit und Bildungsfragen, erlebt. Die hohe Kitabetreuungsquote und das gut ausgebaute Breitbandnetz machen Berlin zu einem attraktiven Standort für Familien und Unternehmen. Dennoch zeigt eine aktuelle Studie, dass die politische Unterstützung für bestimmte Parteien wie die AfD in strukturschwachen und ländlichen Regionen geringer ist.
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