Dobrindt warnt vor wachsender Gewalt junger Extremisten

Dobrindt warnt vor wachsender Gewalt junger Extremisten

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Dobrindt warnt vor wachsender Gewalt junger Extremisten

Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt vor einer wachsenden Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Extremisten.

„Wir stellen in einem erhöhten Maße fest, dass sich junge Menschen radikalisieren“, sagte Dobrindt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen wächst stark in der rechtsextremen Szene. Aber diesen Trend erkennen die Sicherheitsbehörden auch unter Linksextremisten und jungen Islamisten.“ Das Erstarken der politischen Gewalt sei „ein weiterer Hinweis dafür, dass es einen Störmechanismus in der Gesellschaft gibt“.

Bei der Vorbeugung von politisch motivierter Gewalt sieht Dobrindt die Menschen vor Ort in der Verantwortung. „Aufklärung gegen diese extreme Propaganda können vor allem Netzwerke vor Ort in den Städten und Kommunen leisten, etwa an Schulen, in Vereinen oder Jugendtreffs.“ Diese Menschen in den lokalen Institutionen hätten „die beste Sensorik dafür, wenn sich ein Jugendlicher radikalisiert“. Und sie hätten im besten Fall den direktesten Einfluss auf die Person.

Aber auch der Staat sei gefordert, so der CSU-Politiker, einer Radikalisierung „mit Ansprache und Aufklärung“ entgegenzutreten. Und indem die Regierung die Probleme der jungen Menschen löse. „Extremisten identifizieren einen gemeinsamen Gegner, junge Rechtsextremisten inszenieren sich als Opfer einer fremden Bedrohung“, sagte Dobrindt. Daraus wachse dann „Kampf und Aggression gegen diese vermeintliche Gefahr, die immer stärker auch über soziale Plattformen und Kanäle im Internet betrieben werden“, so der Minister.

Am Dienstag stellt Dobrindt gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz den Jahresbericht vor. Zuletzt hatten die Sicherheitsbehörden einen deutlichen Anstieg rechtsextrem motivierter Straftaten festgestellt. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, hatte in den Funke-Zeitungen vor einem Anwachsen krimineller Jugendszenen mit einer rechten Gesinnung gewarnt. Das Internet diene dabei zunehmend als Vernetzungsraum. Münch fügte hinzu, Radikalisierung, Rekrutierung und Mobilisierung fänden über soziale Netzwerke und rechte Foren statt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt, Holger Münch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt, CSU, Funke-Mediengruppe, Sicherheitsbehörden, Bundessamt für Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt, Holger Münch.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt vor zunehmender Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Extremisten und hebt die Verantwortung von lokalen Netzwerken sowie des Staates zur Prävention und Aufklärung hervor.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die wachsende Gewaltbereitschaft und Radikalisierung unter jugendlichen Extremisten, sowohl im rechtsextremen als auch im linksextremen und islamistischen Bereich. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt weist auf einen gesellschaftlichen Störmechanismus hin, der diese Entwicklungen begünstigt, und sieht sowohl lokale Akteure als auch den Staat in der Verantwortung, dem entgegenzuwirken.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel warnt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt vor einer wachsenden Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Extremisten, die sich in verschiedenen politischen Szenen zeigt. Er betont die Verantwortung der Gesellschaft und des Staates in der Prävention, insbesondere durch Aufklärung und die Lösung junger Menschen betreffender Probleme, während die Sicherheitsbehörden einen Anstieg rechtsextrem motivierter Straftaten feststellen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Hier sind die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen, getrennt durch Kommas:

Wachsende Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Extremisten, erhöhte Radikalisierung junger Menschen, Erstarken politischer Gewalt, Störmechanismus in der Gesellschaft, Verantwortung der Menschen vor Ort zur Vorbeugung, Aufklärung durch lokale Netzwerke, Einfluss lokaler Institutionen auf radikalisierte Jugendliche, Identifikation gemeinsamer Gegner durch Extremisten, Inszenierung als Opfer von Bedrohungen, Anstieg rechtsextrem motivierter Straftaten, Anwachsen krimineller Jugendszenen mit rechter Gesinnung, Nutzung des Internets als Vernetzungsraum, Radikalisierung, Rekrutierung und Mobilisierung über soziale Netzwerke und rechte Foren.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert. Er warnt vor einer wachsenden Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Extremisten und erklärt, dass sich junge Menschen in einem erhöhten Maße radikalisieren, insbesondere in der rechtsextremen Szene. Dobrindt betont zudem die Verantwortung der Menschen vor Ort, Aufklärung gegen extreme Propaganda zu leisten.

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH