Melnikov warnt vor Grenzkontrollen und der AfD

Melnikov warnt vor Grenzkontrollen und der AfD

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Melnikov warnt vor Grenzkontrollen und der AfD

Berlin () – Die neue Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, warnt vor wirtschaftlichen Schäden durch Grenzkontrollen. „Die deutsche Wirtschaft lebt von Offenheit, nicht von Abschottung“, sagte Melnikov dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).

Friedrich Merz, der Kanzlerkandidat der Union, will zur Beschränkung von illegaler Migration Kontrollen an den deutschen Außengrenzen einführen. Melnikov erklärte, Deutschland sei wirtschaftlich stark geworden, indem die Unternehmen im Ausland Waren kaufen, weiterverarbeiten und wieder exportieren. „Das geht nur mit offenen Grenzen, und nicht mit Zäunen hoch.“

Die Juristin, die seit Jahresbeginn DIHK-Chefin ist, warnte zudem vor den Plänen der AfD. „Es gibt Ideen, die nutzen niemandem“, sagte sie. Die Migrationspolitik der AfD könne den Fachkräftemangel verschärfen, bei einem Austritt aus der EU sei Deutschland nur ein „sehr kleiner Player“ im Wettbewerb mit China und den USA, und Pläne zum Abreißen von Windrädern stellten das Grundrecht auf Eigentum infrage. „Das alles bedeutet für die Wirtschaft nichts Gutes.“

4,6/5 (13 Bewertungen)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grenze zwischen Deutschland und Dänemark (Archiv)

Die Bedeutung Berlins für die deutsche Wirtschaft

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Die Stadt zieht Unternehmen aus verschiedenen Branchen an, darunter Technologie, Medien und Dienstleistung. Die Offenheit Berlins gegenüber internationalen Märkten trägt maßgeblich zu seinem wirtschaftlichen Erfolg bei. Besonders die Innovationskraft und die vielfältige Unternehmenskultur machen Berlin zu einem Magneten für Fachkräfte aus aller Welt. Angesichts der jüngsten politischen Diskussionen um Grenzkontrollen ist es entscheidend, dass Berlin seine Rolle als Tor zur Welt behält, um den wirtschaftlichen Fortschritt nicht zu gefährden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH