NRW-Finanzminister kritisiert Bürokratieentlastungsgesetz der Ampel

() – Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) hat der vorgeworfen, mit ihrem Bürokratieentlastungsgesetz zum Steuerbetrugshelfer zu werden. Der Entwurf, der ab Donnerstag im diskutiert wird, sieht unter anderem eine um zwei Jahre kürzere Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege und Rechnungen vor.

Optendrenk sagte dazu der „Rheinischen Post“, dass die geplante Reduzierung der Aufbewahrungsfristen auf acht Jahre „ein schwerwiegender “ sei. „Steuerstraftaten verjähren in der Regel nach zehn Jahren, und es ist essenziell, dass steuerrelevante Unterlagen ebenso lange aufbewahrt werden müssen.“ Nur so könne sichergestellt werden, dass wichtige Dokumente zur Aufklärung schwerer Steuervergehen nicht vorzeitig vernichtet würden.

„Steuerhinterziehung und -kriminalität lassen sich nur effektiv bekämpfen, wenn alle relevanten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung stehen.“ Die Strafverfolgung dürfe nicht durch solche Maßnahmen erschwert werden, sagte der NRW-Finanzminister.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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