Panorama in Löbau
Löbau () – Eine 20-jährige Frau hat sich am Freitag in Löbau Kunstblut an den Mund geschmiert und sich an einer Bushaltestelle hingelegt, um den Eindruck einer Notlage zu erwecken. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz am Samstag mit.
Ein Passant verständigte die Polizei und einen Krankenwagen.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau stark alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille.
Nachdem die Frau angegeben hatte, dass sie auf die Toilette müsse, wurde sie von einer Polizeibeamtin zu einem angrenzenden Einkaufsmarkt begleitet.
Dort entzündete sie in einer WC-Kabine mit einem Feuerzeug eine Rolle Toilettenpapier, wodurch diese beschädigt wurde. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Gegenstände fand nicht statt.
Die 20-Jährige muss sich nun wegen Notrufmissbrauchs, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, erklärte die Polizei.
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Rettungswagen (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Eine stark alkoholisierte 20-Jährige täuschte in Löbau mit Kunstblut eine Notlage vor und zündete später in einer Supermarkttoilette eine Rolle Toilettenpapier an, weshalb sie sich unter anderem wegen Notrufmissbrauchs und versuchter schwerer Brandstiftung verantworten muss.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Eine 20-jährige Frau täuschte an einer Bushaltestelle in Löbau mit Kunstblut eine Notlage vor
- Sie war mit 2,2 Promille stark alkoholisiert
- Ein Passant verständigte Polizei und Rettungswagen
- Die Frau gab an, auf die Toilette zu müssen, und wurde von einer Polizistin zu einem angrenzenden Einkaufsmarkt begleitet
- In einer WC-Kabine entzündete sie mit einem Feuerzeug eine Rolle Toilettenpapier
- Ein Motiv für das Anzünden wird nicht genannt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ein Passant verständigte die Polizei und einen Krankenwagen.
- Die Frau wurde von einer Polizeibeamtin zu einem Einkaufsmarkt begleitet.
- Eine Rolle Toilettenpapier wurde beschädigt.
- Die Frau muss sich wegen Notrufmissbrauchs, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
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