Politik in Berlin
Berlin () – Der Zentralrat der Juden äußert scharfe Kritik an der Grünen-Politikerin Claudia Roth. Aus dem Umfeld des Zentralrats zitiert der „Stern“, Roth sei „im Kampf gegen die politische Bedeutungslosigkeit anscheinend jedes Mittel recht“. Dies umfasse sogar „die Erfindung einer jüdischen Verschwörung“, heißt es weiter. Es sei an der Zeit für die Politikerin, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.
Die Grünen-Politikerin hatte zuvor eigene Äußerungen aus ihrer Zeit als Kulturstaatsministerin zum Krieg in Gaza in einem Podcast als Fehler bezeichnet und diese auch mit „unfassbarem Druck vom Zentralrat“ begründet. Freunde hätten sie gefragt, wann sie sich endlich von „der Schuld der Geschichte“ befreie. Roth nennt die Situation im Westjordanland nun „Apartheid“.
Auch Roths Parteikollege Volker Beck, zugleich Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, kritisierte die Aussagen scharf. „Die Muster ihrer Sentenzen entsprechen klassischer deutscher Schuldabwehr“, schrieb Beck in einer Stellungnahme.
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Claudia Roth (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Der Zentralrat der Juden und Grünen-Politiker Volker Beck kritisieren Claudia Roth scharf, nachdem sie frühere Äußerungen zum Gaza-Krieg unter anderem mit Druck des Zentralrats begründet hatte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Claudia Roth bezeichnete frühere Äußerungen zum Krieg in Gaza in einem Podcast als Fehler.
- Sie begründete diese Äußerungen unter anderem mit „unfassbarem Druck“ vom Zentralrat der Juden.
- Sie berichtete, Freunde hätten sie gefragt, wann sie sich von „der Schuld der Geschichte“ befreie.
- Roth bezeichnete die Situation im Westjordanland als „Apartheid“.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Scharfe Kritik aus dem Umfeld des Zentralrats der Juden
- Forderung an Claudia Roth, in den Ruhestand zu gehen
- Kritik von Volker Beck und Vorwurf klassischer deutscher Schuldabwehr
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