Wirtschaft und Politik in Berlin
Berlin () – Der frühere Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hält es für denkbar, dass sich der gemeinsame Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump geschäftsschädigend auf den Autobauer auswirkt.
„Vielleicht stellt sich jetzt der Tesla-Effekt ein und Leute kleben sich Sticker auf ihre Audis, auf denen steht: `Ich habe das Auto vor der Unterwerfung vor Trump gekauft`“, sagte Habeck dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Oft sehen wir ja, dass Trump das Gegenteil von dem auslöst, was er zu erreichen versucht.“
Trump hatte vor wenigen Tagen den Bau einer Audi-Fabrik im US-Bundesstaat Georgia verkündet und Döllner dabei auf die Bühne geholt, der dem US-Präsidenten für die „großartige Chance“ dankte. Habecks Aussage bezieht sich auf Tesla-Chef Elon Musk, dessen offene Unterstützung von Trump von Kritikern oft als Grund für schwächere Umsätze bei dem E-Auto-Produzenten genannt wird.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Robert Habeck, Gernot Döllner, Donald Trump, Elon Musk
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Audi, dts Nachrichtenagentur, Grüne, Tesla, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Vor wenigen Tagen.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Georgia
Worum geht es in einem Satz?
Robert Habeck warnt, dass der gemeinsame Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit Donald Trump dem Autobauer ähnlich wie Tesla durch die Trump-Nähe Elon Musks geschäftlich schaden könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Trump verkündete den Bau einer Audi-Fabrik im US-Bundesstaat Georgia und holte Audi-Chef Gernot Döllner auf die Bühne
- Döllner dankte Trump bei dem gemeinsamen Auftritt für die „großartige Chance“
- Habeck zog einen Vergleich zu Elon Musks offener Unterstützung für Trump und der Kritik daran
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Robert Habeck hält den gemeinsamen Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit Donald Trump für möglicherweise geschäftsschädigend und bezeichnet ihn als Unterwerfung vor Trump.
- Er spekuliert, dass sich Audi-Kunden ähnlich wie bei Tesla mit Aufklebern von der politischen Haltung der Unternehmensführung distanzieren könnten.
- Döllner dankte Trump bei dem Auftritt für die „großartige Chance“ zum Bau einer Audi-Fabrik in Georgia.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mögliche geschäftsschädigende Auswirkungen auf Audi
- Mögliche Protestaufkleber von Audi-Besitzern zur Distanzierung von Trump
- Schwächere Tesla-Umsätze, die Kritiker auf Musks offene Unterstützung für Trump zurückführen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Robert Habeck äußert gegenüber dem „Handelsblatt“ die Vermutung, dass der gemeinsame Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner und Donald Trump dem Autobauer geschäftlich schaden könnte.
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