Wirtschaft: Kreuzfahrtbranche in Bremerhaven
Berlin () – Nach dem Unfall des Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 3“ in Bremerhaven erwartet Tui-Chef Sebastian Ebel keine langfristigen Folgen für das Kreuzfahrtgeschäft des Reisekonzerns. „Die Nachfrage ist unverändert hoch“, sagte Ebel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).
Wichtig sei, dass Gäste und Crew wohlbehalten seien. „Viele der vom Reiseabbruch betroffenen Gäste haben bereits wieder eine Kreuzfahrt gebucht“, so der Tui-Chef weiter.
Wann das Schiff wieder in See stechen kann, soll sich nach Angaben Ebels beim anstehenden Werftaufenthalt konkretisieren. Nach der Reparatur und der offiziellen Freigabe solle es „so kurzfristig wie möglich“ wieder eingesetzt werden.
Tui setzt bei Kreuzfahrten unterdessen verstärkt auf Themen- und Eventreisen, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. „Die Menschen haben besondere Interessen und suchen Angebote, die dazu passen“, sagte Ebel. Als Beispiele nannte er Tattoo-Kreuzfahrten, Schlagerreisen für Fans von Andrea Berg sowie Sportangebote wie die Hyrox-Kreuzfahrt.
Entscheidend sei, dass die Zielgruppe groß genug sei und das Angebot nicht zu nischig werde. „Wer sich klar positioniert und seinen Kunden das bietet, was sie suchen, hat einen Vorteil“, sagte Ebel.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sebastian Ebel, Andrea Berg
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Tui, dts Nachrichtenagentur, Funke-Mediengruppe
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bremerhaven
Worum geht es in einem Satz?
Tui-Chef Sebastian Ebel erwartet nach dem Unfall der „Mein Schiff 3“ angesichts unverändert hoher Nachfrage keine langfristigen Folgen für das Kreuzfahrtgeschäft und setzt verstärkt auf Themen- und Eventreisen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unfall des Tui-Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 3“ in Bremerhaven als Anlass für die Äußerungen von Tui-Chef Sebastian Ebel
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Laut Tui-Chef Sebastian Ebel haben viele vom Reiseabbruch betroffene Gäste bereits erneut eine Kreuzfahrt gebucht; die Nachfrage sei unverändert hoch.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abbruch der Reise für die betroffenen Gäste
- Werftaufenthalt zur Reparatur des Schiffs
- Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs erst nach Reparatur und offizieller Freigabe, Zeitpunkt noch unklar
- Keine langfristigen Folgen für das Kreuzfahrtgeschäft erwartet
- Unverändert hohe Nachfrage und erneute Kreuzfahrtbuchungen vieler betroffener Gäste
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Tui-Chef Sebastian Ebel erklärt nach dem Unfall der „Mein Schiff 3“, dass die Nachfrage unverändert hoch sei und er keine langfristigen Folgen für das Kreuzfahrtgeschäft erwarte.
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