Politik und Verbraucherschutz in Berlin
Berlin () – Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, hat die Politik zu einer strengeren Regulierung digitaler Plattformen aufgerufen. „Aus unserer Sicht sollten Plattformen, KI-Chatbots und Messengerdienste von vornherein sicher gestaltet sein, und zwar für alle“, sagte Pop der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).
„Schädliche Designs, etwa endloses Scrollen, sollten für Kinder und Jugendliche grundsätzlich abgeschaltet werden“, so die VZBV-Chefin weiter. Erwachsene sollten dann selbst entscheiden können, ob sie bestimmte Funktionen freischalten möchten. „Denn wir brauchen Sicherheit als Grundstandard, nicht als Zusatzoption“, sagte Pop.
Altersgrenzen seien hingegen nicht ausreichend. „Sie lassen sich umgehen. Wenn das eigentliche Problem im Geschäftsmodell liegt, das auf Nähe und Vertrauen setzt, um möglichst sensible Daten abzufragen und gefährdende Ratschläge zu geben, dann muss man genau dort ansetzen“, hob die VZBV-Chefin hervor.
Zudem forderte sie die Politik dazu auf, Plattformen stärker für Inhalte von Nutzern haftbar zu machen. Bisher beriefen sich „Anbieter auf das sogenannte Plattformprivileg, nach dem die Betreiber nicht für Inhalte haften“, weil sie von Nutzern stammten. „Dieses Argument gerät aber ins Wanken, seit klar ist, dass Algorithmen genau steuern, was wir zu sehen bekommen“, sagte Pop der „Rheinischen Post“. Deshalb halte man es „für richtig, dass Plattformen für das, was sie ausspielen, Verantwortung übernehmen und auch haften.“
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ramona Pop
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
VZBV-Chefin Ramona Pop fordert strengere Regeln für digitale Plattformen, KI-Chatbots und Messenger mit Sicherheit als Grundstandard, der Abschaltung schädlicher Funktionen für Minderjährige und einer stärkeren Haftung für algorithmisch verbreitete Inhalte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schädliche Plattformdesigns wie endloses Scrollen, insbesondere für Kinder und Jugendliche
- Leicht umgehbare Altersgrenzen als unzureichender Schutz
- Geschäftsmodelle, die auf Nähe und Vertrauen setzen, um sensible Daten abzufragen und gefährdende Ratschläge zu geben
- Gezielte Steuerung angezeigter Inhalte durch Algorithmen bei gleichzeitiger Berufung der Anbieter auf das Plattformprivileg zur Haftungsbefreiung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, VZBV-Vorständin Ramona Pop fordert eine strengere Regulierung digitaler Plattformen, sichere Grundeinstellungen und eine stärkere Haftung der Betreiber für ausgespielte Inhalte.
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