Wirtschaft und Politik in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) kritisiert Audi-Chef Gernot Döllner für dessen Wahlkampfauftritt mit US-Präsident Donald Trump deutlich.
Unternehmen trügen Verantwortung, die über ihre Geschäftszahlen hinausgehe, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Natürlich müssten sie internationale Märkte erschließen und wirtschaftlich erfolgreich sein. Aber es mache einen Unterschied, mit wem man sich dafür auf eine Bühne stelle und welches Signal man damit sende. Der gemeinsame Auftritt des Audi-Chefs mit Donald Trump sei deshalb „hochproblematisch“, erklärte sie.
Döllner sei nicht naiv, er wisse: Wer sich dort präsentiere, müsse damit rechnen, als Teil von politischen Inszenierung wahrgenommen zu werden. Das lasse sich nicht einfach mit wirtschaftlichen Interessen rechtfertigen. Gerade große Unternehmen hätten eine besondere Verantwortung: gegenüber ihren Beschäftigten, gegenüber den Standorten, an denen sie gewachsen seien, und gegenüber den demokratischen Werten, auf denen unsere Gesellschaft und unsere soziale Marktwirtschaft beruhten. „Wer sich zu diesen Werten bekennt, muss sie auch dann ernst nehmen, wenn es wirtschaftlich unbequem wird.“
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Mona Neubaur (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Mona Neubaur, Gernot Döllner, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Grüne, Audi, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur kritisiert den Wahlkampfauftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit Donald Trump als hochproblematisch und mahnt, Unternehmen müssten auch bei wirtschaftlichen Interessen ihrer Verantwortung für demokratische Werte gerecht werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wahlkampfauftritt von Audi-Chef Gernot Döllner gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump
- Neubaurs Auffassung, dass wirtschaftliche Interessen einen solchen politischen Auftritt nicht rechtfertigen
- Ihr Anspruch, dass große Unternehmen Verantwortung gegenüber Beschäftigten, Standorten und demokratischen Werten tragen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur kritisierte den gemeinsamen Wahlkampfauftritt von Audi-Chef Gernot Döllner und Donald Trump als „hochproblematisch“.
- Sie warnte, Döllner müsse damit rechnen, als Teil einer politischen Inszenierung wahrgenommen zu werden. Wirtschaftliche Interessen rechtfertigten dies nicht.
- Sie betonte die Verantwortung großer Unternehmen gegenüber Beschäftigten, Standorten und demokratischen Werten, auch wenn dies wirtschaftlich unbequem werde.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutliche Kritik durch NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur
- Risiko, als Teil einer politischen Inszenierung wahrgenommen zu werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Mona Neubaur kritisiert den gemeinsamen Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit Donald Trump als „hochproblematisch“ und betont die Verantwortung großer Unternehmen für demokratische Werte.
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