Wirtschaft in Berlin
Berlin () – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, kritisiert den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump scharf. „Das Verhalten des Audi-Chefs zeigt die mangelnde Verantwortung einiger deutscher Konzernspitzen für die eigenen Fehler und für eine funktionierende Marktwirtschaft“, sagte Fratzscher dem „Handelsblatt“.
Denn Deutschland werde als Wirtschaftsstandort nur dann wieder attraktiv und innovativ, „wenn sich auch das Management der deutschen Unternehmen zu den Werten der Demokratie, einer offenen Gesellschaft und einer multilateralen Weltordnung“ bekenne und sich für sie einsetze.
Der DIW-Chef warf Audi zudem vor, wirtschaftliche Risiken zu ignorieren. „Die Unterstützung von Donald Trump durch den Audi-Chef unterstreicht, dass zu viele deutsche Konzerne ihre Abhängigkeit von den USA und China weiter erhöhen, anstatt sie deutlich zu reduzieren, Risiken abzubauen und sich von kurzfristigem Profitdenken zu lösen“, so Fratzscher. Das schade dem Audi-Konzern und Deutschland als Wirtschaftsstandort.
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Marcel Fratzscher (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marcel Fratzscher, Gernot Döllner, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Audi, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
DIW-Präsident Marcel Fratzscher kritisiert den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Trump-Wahlkampfveranstaltung als verantwortungslos und warnt vor wachsender Abhängigkeit von den USA und China sowie Schäden für Audi und den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump
- Fratzschers Vorwurf mangelnder Verantwortung deutscher Konzernspitzen für eigene Fehler und eine funktionierende Marktwirtschaft
- Aus Fratzschers Sicht unzureichendes Engagement für Demokratie, eine offene Gesellschaft und eine multilaterale Weltordnung
- Kritik an zunehmenden Abhängigkeiten von den USA und China sowie an kurzfristigem Profitdenken und der Vernachlässigung wirtschaftlicher Risiken
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DIW-Präsident Marcel Fratzscher kritisierte im „Handelsblatt“ den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung Donald Trumps scharf.
- Er warf deutschen Konzernspitzen mangelnde Verantwortung vor und forderte ein klares Bekenntnis zu Demokratie, offener Gesellschaft und multilateraler Weltordnung.
- Fratzscher kritisierte wachsende Abhängigkeiten von den USA und China sowie kurzfristiges Profitdenken, das Audi und dem Wirtschaftsstandort Deutschland schade.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunehmende Abhängigkeit deutscher Konzerne von den USA und China
- Fortbestehen wirtschaftlicher Risiken und kurzfristigen Profitdenkens
- Schaden für den Audi-Konzern und Deutschland als Wirtschaftsstandort
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, DIW-Präsident Marcel Fratzscher kritisiert den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Trump-Wahlkampfveranstaltung als verantwortungslos und warnt vor wachsenden wirtschaftlichen Abhängigkeiten von den USA und China.
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