Merz fordert schnellere EU-Integration der Westbalkan-Staaten

Merz fordert schnellere EU-Integration der Westbalkan-Staaten

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EU-Erweiterungspolitik in Montenegro

Sveti Stefan () – Bundeskanzler Friedrich (CDU) fordert eine schnellere Integration der Westbalkan-Staaten in die Europäische . „Wir als EU haben geliefert, aber ihr müsst auch liefern“, sagte Merz am Donnerstag bei seiner Ankunft in Montenegro zum Auftakt des -Prozess-Gipfels. Dafür seien Reformen und der politische Wille der Beitrittskandidaten notwendig.

Merz sprach sich für eine schrittweise Integration der Westbalkan-Staaten in die EU aus. Er und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hätten dazu konkrete und ambitionierte Vorschläge vorgelegt, von denen viele inzwischen von der EU-Kommission aufgegriffen worden seien.

Montenegro habe seinen EU-Beitrittsprozess nahezu abgeschlossen, sagte der . Seit einem Treffen im Juni in Tivat sei es gelungen, den Erweiterungsprozess wieder voranzubringen. Der Beitritt zur EU sei realistisch und sich, wenn die Länder entschlossen daran arbeiteten.

Zugleich rief Merz die Staaten der Region zu mehr Zusammenarbeit und Versöhnung auf. Spaltende Rhetorik und zunehmende Polarisierung führten nicht zu einem sichereren, freieren und wohlhabenderen Europa. Mit Blick auf Proteste in der EU und auf dem Westbalkan sagte er, Gewalt dürfe niemals eine Option sein – von keiner Seite.

Auch der Normalisierungsdialog zwischen Serbien und Kosovo müsse dringend wiederbelebt werden. Die ausbleibenden Fortschritte seien schwer verständlich, da sie alle Beteiligten bei der weiteren EU-Integration zurückhielten, sagte Merz.

Der sogenannte „Berlin-Prozess“ soll die regionale Zusammenarbeit der sechs Westbalkan-Staaten stärken und Reformen auf dem Weg in die EU unterstützen. Montenegro richtet das Treffen in einem besonderen Jahr aus: Das Land feiert 20 Jahre Unabhängigkeit und befindet sich nach Angaben von Merz in der Schlussphase seiner Beitrittsverhandlungen. In diesem Jahr sind im Rahmen des „Berlin-Prozesses“ 26 Veranstaltungen geplant, zwölf davon auf Ministerebene.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Friedrich Merz am 22.10.2026 in Montenegro

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Emmanuel Macron

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Friedrich Merz, CDU, Europäische Union, Emmanuel Macron, Frankreich, EU-Kommission, Montenegro, Serbien, Kosovo, Berlin-Prozess, Westbalkan-Staaten

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Donnerstag, 22.10.2026 (bei seiner Ankunft in Montenegro zum Auftakt des Berlin-Prozess-Gipfels)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Montenegro

Worum geht es in einem Satz?

Bundeskanzler Friedrich Merz fordert beim Auftakt des Berlin-Prozess-Gipfels eine schnellere, schrittweise EU-Integration der Westbalkan-Staaten, betont dafür notwendige Reformen sowie politischen Willen, ruft zu Zusammenarbeit und Versöhnung auf und fordert insbesondere die Wiederbelebung des Normalisierungsdialogs zwischen Serbien und Kosovo.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Auftakt des Berlin-Prozess-Gipfels in Montenegro
  • Forderung nach schnelleren Reformen und politischem Willen der Beitrittskandidaten für den EU-Beitrittsprozess
  • Wiedervoranbringen des Erweiterungsprozesses seit dem Treffen im Juni in Tivat

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Merz fordert politische Wille und Reformen der Beitrittskandidaten ein
  • Merz verweist darauf, dass EU und Frankreich/Deutschland konkrete Vorschläge gemacht haben, die von der EU-Kommission aufgegriffen worden seien
  • Merz ruft zu mehr Zusammenarbeit und Versöhnung in der Region auf
  • Merz warnt vor Gewalt und betont, dass Gewalt keine Option sein dürfe
  • Merz fordert die Wiederbelebung des Normalisierungsdialogs zwischen Serbien und Kosovo
  • Merz sieht ausbleibende Fortschritte als unverständlich an, weil sie alle an der weiteren EU-Integration zurückhielten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Notwendigkeit von Reformen und politischem Willen der Beitrittskandidaten für den EU-Erweiterungsprozess
  • Erwartung beschleunigter Schritte zur Integration der Westbalkan-Staaten in die EU
  • Stärkung der regionalen Zusammenarbeit der sechs Westbalkan-Staaten
  • Förderung der Versöhnung und Verringerung spaltender Rhetorik sowie zunehmender Polarisierung
  • Forderung nach einer Wiederbelebung des Normalisierungsdialogs zwischen Serbien und Kosovo
  • Warnung vor Gewalt als Option und Betonung, dass sie nicht hingenommen werden darf

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Bundeskanzler Friedrich Merz fordert in einer zitierten Aussage schnellere Reformen und betont „Wir als EU haben geliefert, aber ihr müsst auch liefern“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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