Gesellschaft: Ende eines Feministinnen-Magazins in Berlin
Berlin () – Alice Schwarzer stellt ihr feministisches Magazin „Emma“ ein. Die kommende Ausgabe, die ab dem 27. Oktober am Kiosk sein wird, sei die vorletzte und die Ausgabe vom 8. Dezember werde die letzte sein, teilte Schwarzer am Mittwoch mit.
Mit Blick auf die Gründe hieß es, dass diese nicht ökonomischer Natur seien. Zwar sinke die Auflage, aber die Einnahmen deckten immer noch die Ausgaben. Zudem gebe es ein finanzielles Polster. Man sei stattdessen zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit sei, zu gehen. „Emma“ habe „über drei Feministinnen-Generationen die Stellung gehalten“, habe allen Moden widerstanden und „gegen so manchen Unsinn im Namen des Feminismus Stellung bezogen“. Jetzt sei man „ermattet“.
Das Archiv des Magazins soll allerdings gesichert werden. Es werde vollständig in den Bestand des Deutschen Literaturarchivs Marbach aufgenommen, wo es erschlossen und ab 2029 Interessierten, Medien und Forschung offenstehen werde, kündigte Schwarzer an.
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Alice Schwarzer (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alice Schwarzer, Alice Schwarzer (Archiv), Deutsches Literaturarchiv Marbach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Alice Schwarzer, Emma, Deutsches Literaturarchiv Marbach
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Mittwoch statt (im Text: „… teilte Schwarzer am Mittwoch mit.“). Ein konkretes Datum wird nicht genannt.
Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Alice Schwarzer kündigt an, dass sie ihr feministisches Magazin „Emma“ nach der vorletzten Ausgabe ab dem 27. Oktober und der letzten Ausgabe am 8. Dezember einstellt, ohne dass finanzielle Gründe ausschlaggebend gewesen seien, während das Archiv künftig im Deutschen Literaturarchiv Marbach gesichert und ab 2029 zugänglich gemacht werden soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Laut Schwarzer waren die Gründe nicht ökonomischer Natur
- Obwohl die Auflage sinke, deckten die Einnahmen weiterhin die Ausgaben und es sei ein finanzielles Polster vorhanden gewesen
- Stattdessen sei man zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit sei, zu gehen
- „Emma“ sei „ermattet“
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Es wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einstellung des feministischen Magazins "Emma"
- Veröffentlichung der vorletzten Ausgabe ab dem 27. Oktober
- Letzte Ausgabe erscheint am 8. Dezember
- Ende der fortlaufenden Herausgabe durch Alice Schwarzer
- Sicherstellung und Überführung des Magazinarchivs ins Deutsche Literaturarchiv Marbach
- Archiv wird ab 2029 für Interessierte, Medien und Forschung zugänglich und erschlossen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Alice Schwarzer wird mit mehreren zitierter Stellungnahmen/Reaktionen zitiert, darunter: „Emma“ habe „über drei Feministinnen-Generationen die Stellung gehalten“ und man sei „ermattet“ (u. a.).
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