Deutschlandpolitik: Wohnraumförderung für Gewerbeumbau
Berlin () – Das neue Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ ist laut Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) „sehr gut angelaufen“. „Wir haben schon über 700 Anträge in den ersten drei Monaten erhalten und liegen bei über 120 Millionen Euro Antragsvolumina, wovon rund die Hälfte schon bewilligt ist“, sagte Hubertz dem Nachrichtenportal T-Online.
Sie wolle damit zeigen: „Es geht, auch ohne Neubau“, so die SPD-Politikerin weiter. Fast 12 Millionen Quadratmeter Gewerbeimmobilien stünden leer. „Wenn wir diesen Leerstand bekämpfen, beleben wir unsere Innenstädte und schaffen da Wohnraum, wo die Fenster heute dunkel sind“, so die Bauministerin.
Mit Blick auf den Umbau der Förderkulisse ab 2027 sagte sie: „Die genauen Förderrichtlinien kann ich noch nicht verkünden, aber wir schauen uns natürlich an, was hilft, um zu mehr Wohnraum und Eigentum zu kommen.“ Es soll künftig nur noch zwei Säulen geben, eine für Sanierungen im Bestand und eine für Neubau. „Einen Schwerpunkt werden wir dabei auf die Eigentumsbildung für die Familie legen“, sagte Hubertz. Die eigenen vier Wände zu besitzen, sei „ein Ziel, das für die Breite der Gesellschaft wieder erreichbar sein“ müsse.
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Verena Hubertz (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) sagt, dass das Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ in den ersten drei Monaten sehr gut läuft (über 700 Anträge und mehr als 120 Mio. Euro Antragsvolumen), um Leerstand in Innenstädten in Wohnraum umzuwandeln, und kündigt für 2027 eine vereinfachte Förderkulisse mit zwei Säulen (Bestandssanierung und Neubau) sowie einen Schwerpunkt auf der Bildung von Wohneigentum für Familien an.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Leerstehende Gewerbeimmobilien in den Innenstädten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 700 Anträge in den ersten drei Monaten
- über 120 Millionen Euro Antragsvolumina
- rund die Hälfte der Anträge bereits bewilligt
- Bekämpfung von Leerstand bei Gewerbeimmobilien
- Belebung der Innenstädte
- Schaffung von Wohnraum in umgenutzten Gewerbeimmobilien
- Förderung soll die Eigentumsbildung für Familien stärker unterstützen
- Ausbau der Wohnraum- und Eigentumsbildung auch ohne Neubau
- Umstrukturierung der Förderkulissen ab 2027 mit zwei Säulen für Sanierung im Bestand und Neubau
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bundesbauministerin Verena Hubertz wird mit mehreren Zitaten zur Bewertung und Ausgestaltung des Förderprogramms zitiert.
- Hubertz: Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen" gut angelaufen - 16. Oktober 2026
- Wetterbericht für Sachsen (16.10.2026) - 16. Oktober 2026
- EU will "Entlastungen" für Industrie und weniger Bürokratie - 16. Oktober 2026

