Studie: E-Auto-Boom macht CO2-Grenzwerte für 2030 erreichbar

Studie: E-Auto-Boom macht CO2-Grenzwerte für 2030 erreichbar

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Politik in Brüssel: EU-Klimavorgaben für Autos

Brüssel () – Wenn der Boom bei Elektroautos anhält, könnten die deutschen Autobauer die CO2-Grenzen für Neuwagen, die in der EU von 2030 an gelten sollen, wider Erwarten einhalten. Das geht aus einer Analyse der Organisation and Environment hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Demnach müsste BMW die E--Verkäufe in ausgehend vom aktuellen Niveau dafür jährlich um mindestens 14 Prozent steigern. Mercedes-Benz bräuchte einen jährlichen Zuwachs um 20 Prozent, VW um 24 Prozent.

Im vorigen Jahr ist der Markt für E-Autos in der EU bereits um 30 Prozent gewachsen, von Januar bis August dieses Jahres um weitere 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der teure Sprit ist ein Grund dafür, ein weiterer sind die Subventionen für E-Auto-Käufe.

Die Autoindustrie hatte in den vergangenen Jahren gefordert, die CO2-Grenzen zu lockern. Die EU-Kommission hatte daraufhin vorgeschlagen, den Konzernen bei den Werten entgegenzukommen. Das und die Mitgliedstaaten wollen darüber noch in diesem Jahr entscheiden.

Die Flottengrenzwerte sehen vor, dass alle in der EU zugelassenen Neuwagen eines Herstellers aktuell durchschnittlich 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. Der zulässige CO2-Ausstoß sollte nach den bisherigen Plänen schrittweise auf null Gramm pro Kilometer abgesenkt werden. Der Verkauf neuer Verbrenner würde somit ab 2035 indirekt verhindert. Denn auch alternative Kraftstoffe, Plug-in-Hybride und Range Extender sind nicht geeignet, um null Gramm CO2-Ausstoß zu erreichen.

Die Europäische Kommission hatte Ende vergangenen Jahres vorgeschlagen, das CO2-Reduktionsziel für Neuwagen im Jahr 2035 von 100 Prozent auf 90 Prozent verglichen mit 2021 abzusenken. Im Gegenzug müsste nach dem Vorschlag aber beim Auto-Bau weitgehend ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe produzierter Stahl verwendet werden; Verbrenner müssten mit alternativen Kraftstoffen betankt werden.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

BMW, Mercedes-Benz, VW

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Transport and Environment, Spiegel, Europäische Kommission, Europaparlament

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel, EU (Europäische Union)

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer Analyse von Transport & Environment (berichtet vom „Spiegel“) könnten deutsche Autobauer die EU-CO₂-Grenzen für Neuwagen ab 2030 trotz teils geforderter Lockerungen nur einhalten, wenn ihre E-Auto-Verkäufe in Europa deutlich jährlich steigen (BMW mindestens +14%, Mercedes +20%, VW +24%), da der Markt bisher stark wächst.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Markt für E-Autos in der EU wächst deutlich
  • Teurer Sprit als Grund für mehr E-Auto-Nachfrage
  • Subventionen für E-Auto-Käufe
  • Forderungen der Autoindustrie in den vergangenen Jahren nach Lockerung der CO2-Grenzen
  • Vorschlag der EU-Kommission, den Konzernen bei den CO2-Werten entgegenzukommen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Analyse von Transport and Environment
  • Spiegel berichtet über mögliche Reaktionen
  • Autoindustrie hatte in den vergangenen Jahren gefordert, CO2-Grenzen zu lockern
  • EU-Kommission schlug daraufhin vor, den Konzernen bei den CO2-Werten entgegenzukommen
  • Europaparlament und Mitgliedstaaten wollen noch in diesem Jahr über die Entscheidung beraten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einhaltung der CO2-Grenzen für Neuwagen ab 2030 durch deutsche Autobauer bei anhaltendem Elektroauto-Boom
  • Erforderliche jährliche Steigerungsraten bei den E-Auto-Verkäufen in Europa
  • Zielwerte führen zu höheren Verkaufsanforderungen für BMW, Mercedes-Benz und VW
  • Das Wachstum des E-Auto-Markts wirkt als unterstützender Faktor für die CO2-Ziele
  • Subventionen für E-Auto-Käufe fördern die Nachfrage und begünstigen das Erreichen der Grenzwerte
  • Der schrittweise Absenkungsplan der Grenzwerte erhöht den Anpassungsdruck auf Hersteller
  • Neuzulassungen von Verbrennern werden ab 2035 indirekt erschwert oder verhindert
  • Alternative Antriebe wie Plug-in-Hybride und ähnliche Technologien reichen nicht aus, um null Gramm CO2 pro Kilometer zu erreichen
  • Zustimmung oder Änderungen der EU-Regelungen entscheiden darüber, wie stark die Hersteller bei CO2-Auflagen belastet werden
  • Anpassungen bei der Produktion von Stahl und bei der Betankung von Verbrennern werden als Gegenmaßnahmen erforderlich, falls die Ziele reduziert werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein. Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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