Wirtschaft Frankfurt: Dax unter Druck
Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits eher schwachen Start bis zum Mittag weiterhin im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.185 Punkten berechnet, ein Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags.
„Im Dax stehen heute Technologiewerte wie Infineon und Siemens Energy unter Verkaufsdruck“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Gleichzeitig aber nutzten Anleger die Kursschwäche für gezielte Käufe in defensiven Branchen. „Die Bereitschaft, grundsätzlich in Aktien investiert zu bleiben, ist vorhanden, die Risikofreude nimmt jedoch deutlich ab.“
„Das Schreckgespenst Inflation ist auf das Börsenparkett zurückgekehrt“, fügte Lipkow hinzu. Hohe Energiepreise und die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen belasteten die Stimmung, während selbst gute Quartalszahlen kaum noch für nachhaltige Kaufimpulse sorgten. „Besonders die hoch bewerteten KI- und Technologieaktien geraten unter Druck. Der Dax ist davon zwar weniger direkt betroffen, könnte aber den indirekten Rückenwind verlieren, den die hohen Bewertungen an der Wall Street zuletzt für europäische Standardwerte erzeugt hatten.“ Die Anleger verabschiedeten sich nicht grundsätzlich von Aktien, sie würden bei der Auswahl aber zunehmend vorsichtiger.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1209 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8921 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 104,00 US-Dollar; das waren 208 Cent oder 2,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DAX, dts Nachrichtenagentur, CMC Markets, Andreas Lipkow, Infineon, Siemens Energy, Wall Street, Wall Street (indirekt), Europäische Gemeinschaftswährung (Euro), Nordsee-Sorte Brent
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Donnerstag (ohne genaues Datum).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main, Frankfurt am Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax blieb am Donnerstag trotz leichter Erholung im roten Bereich, weil Technologie- und KI-werte unter Verkaufsdruck standen, Inflation sowie mögliche weitere Zinserhöhungen die Stimmung belasteten, während Anleger defensiver vorgingen und der Euro stärker sowie der Ölpreis gesunken waren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schwacher Start bis zum Mittag und anschließend anhaltende Zurückhaltung der Anleger im DAX
- Verkaufsdruck auf Technologiewerte wie Infineon und Siemens Energy
- Rückkehr der Sorgen um Inflation durch hohe Energiepreise und die Erwartung weiterer Zinserhöhungen
- Druck auf hoch bewertete KI- und Technologieaktien sowie nachlassende Kaufimpulse trotz guter Quartalszahlen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Anleger nutzen Kursschwäche für gezielte Käufe in defensiven Branchen
- Risikofreude nimmt deutlich ab
- Stimmung wird durch hohe Energiepreise und Sorge vor weiteren Zinserhöhungen belastet
- Selbst gute Quartalszahlen sorgen kaum noch für nachhaltige Kaufimpulse
- Hohe bewertete KI- und Technologieaktien geraten unter Druck, Auswahl wird vorsichtiger
- Medien- oder Politikreaktionen werden nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verkaufsdruck auf Technologiewerte wie Infineon und Siemens Energy
- Verringerte Risikofreude der Anleger trotz grundsätzlich vorhandener Investitionsbereitschaft
- Belastung der Börsenstimmung durch Inflationserwartungen
- Belastung durch hohe Energiepreise
- Sorge vor weiteren Zinserhöhungen
- Druck auf hoch bewertete KI- und Technologieaktien
- Möglicher Verlust indirekten Rückenwinds durch hohe Bewertungen an der Wall Street für europäische Standardwerte
- Umschichtung hin zu defensiven Branchen durch gezielte Käufe
- Selbst gute Quartalszahlen liefern weniger nachhaltige Kaufimpulse
- Vorsichtigere Aktienauswahl der Anleger
- Rückgang des Ölpreises, dabei Belastungsfaktoren für die Stimmung bleiben bestehen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es werden Stellungnahmen von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) zitiert.
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