Dax hält sich im Plus – geopolitische Unsicherheiten bleiben

Dax hält sich im Plus – geopolitische Unsicherheiten bleiben

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Wirtschaft: Dax über 25.000 Punkten in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiterhin im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.240 Punkten berechnet, ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, die Rück und RWE, am Ende Infineon, BASF und Brenntag.

„Der Dax versucht, sich zum Wochenstart oberhalb der Marke von 25.000 Punkten zu stabilisieren“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die anfängliche Euphorie über eine mögliche Rückkehr Russlands auf die internationalen Energiemärkte sei bereits wieder verflogen. „Zu groß sind die geopolitischen Unsicherheiten, zu gering bislang die tatsächlichen Entlastungen bei Energiepreisen und Anleiherenditen.“

„Damit rückt die beginnende Berichtssaison noch stärker in den Mittelpunkt“, fügte Lipkow hinzu. „Die Erwartungen an die Unternehmensgewinne sind insbesondere in den USA außergewöhnlich hoch. Nach Wochen steigender Renditen und hoher müssen jetzt die selbst die Argumente für weiter steigende Aktienkurse liefern.“ Den Auftakt wichtiger europäischer macht heute nach Handelsschluss LVMH, im weiteren Wochenverlauf folgt unter anderem ASML. „Besonders gespannt dürften die Anleger auf Hinweise zur weiteren Dynamik im KI- und Halbleitersektor schauen. Davon könnten auch deutsche wie Infineon, Siemens Energy und Hochtief beeinflusst werden.“

„Die Berichtssaison wird damit zum Lackmustest für die Aktienmärkte.“ Bei den hohen Bewertungen reiche es nicht mehr aus, die Erwartungen lediglich zu erfüllen, so der Analyst. „Die Unternehmen müssen zunehmend positiv überraschen, um den Anlegern neue Kaufargumente zu liefern.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1185 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8941 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 105,70 US-Dollar; das waren 96 Cent oder 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, CMC Markets, LVMH, ASML, Infineon, Siemens Energy, Hannover Rück, RWE, Brenntag, BASF, Hochtief

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum des Ereignisses: Am Montag (genauer: Montag, während des Börsentags, mit Zeitangaben wie gegen 12:30 Uhr bzw. gegen 12 Uhr deutscher Zeit).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Frankfurter Börse

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax hielt sich am Montag nach einem freundlichen Start bis mittags über der 25.000-Punkte-Marke, während Analyst Andreas Lipkow die enttäuschten Hoffnungen auf Entlastung bei Energiepreisen und Anleiherenditen sowie die bevorstehende Berichtssaison als entscheidend für die Märkte hervorhob.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Der Dax versucht, sich zum Wochenstart oberhalb der Marke von 25.000 Punkten zu stabilisieren
  • Die anfängliche Euphorie über eine mögliche Rückkehr Russlands auf die internationalen Energiemärkte war wieder verflogen
  • Zu groß waren die geopolitischen Unsicherheiten
  • Zu gering waren bislang die tatsächlichen Entlastungen bei Energiepreisen und Anleiherenditen
  • Die beginnende Berichtssaison rückte noch stärker in den Mittelpunkt
  • Besonders hohe Erwartungen an die Unternehmensgewinne in den USA

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • In dem Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stabilisierung des Dax über der Marke von 25.000 Punkten als zentrales Ziel der Marktentwicklung
  • Rückgang der anfänglichen Euphorie wegen weiterhin bestehender geopolitischer Unsicherheiten
  • Verlagerung des Fokus auf die beginnende Berichtssaison und die anstehenden Quartalszahlen
  • Zunehmender Druck auf Unternehmen, bei hohen Erwartungen besser als erwartet abzuschneiden
  • Mögliches Auslösen positiver bzw negativer Kursimpulse insbesondere durch Hinweise zur Dynamik im KI und Halbleitersektor
  • Beeinflussung deutscher Aktien wie Infineon Siemens Energy und Hochtief durch die Entwicklung in internationalen Tech und Halbleiterwerten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—Andreas Lipkow (CMC Markets) wird mit mehreren Stellungnahmen/Kommentaren zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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