Wirtschaft & Sicherheit in Berlin
Berlin () – Die chinesische Botschaft in Berlin weist die Warnungen der deutschen Industrie und Sicherheitsbehörden vor chinesischer Wirtschaftsspionage entschieden zurück. Die regulären Kooperationen zwischen den Forschungseinrichtungen beider Länder sollten weder politisiert noch pauschal unter dem Aspekt der Sicherheit betrachtet werden, geschweige denn mit haltlosen Vorwürfen belegt werden, sagte eine Sprecherin der Botschaft dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).
Zuvor hatte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) davor gewarnt, dass China wissenschaftliche Kooperationen und zivile Kontakte nutzen könne, um Zugang zu deutschen Schlüsseltechnologien und Know-how zu erhalten. Auch deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor entsprechenden Risiken.
Die Botschaft zeigte Verständnis dafür, wenn Deutschland die nationale Sicherheit wahren wolle. Man lehne jedoch entschieden jegliche unbegründete Diffamierung und Verleumdung sowie diskriminierende Maßnahmen gegenüber China ab, sagte die Sprecherin. Zugleich forderte sie, die Forschungskooperationen mit China in einer fairen und objektiven Haltung und im wissenschaftlichen Geist zu betrachten und politische Instrumentalisierung sowie Stimmungsmache gegen China einzustellen.
Hintergrund der Warnungen sind Vorwürfe über mögliche Defizite bei Sicherheitsvorkehrungen am Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa). Das Zentrum soll nach Einschätzung externer Prüfer Daten und Geschäftsgeheimnisse unzureichend geschützt und mit risikobehafteten Personen und Institutionen aus der Volksrepublik China kooperiert und publiziert haben, berichtet das „Handelsblatt“.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sprecherin der Botschaft, Bundesverband der Deutschen Industrie, Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa)
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
China, Deutschland, chinesische Botschaft in Berlin, deutsche Industrie, Sicherheitsbehörden, Handelsblatt, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa), Volksrepublik China
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Freitagsausgabe (also Freitag, ohne konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die chinesische Botschaft in Berlin weist die deutschen Warnungen vor chinesischer Wirtschaftsspionage zurück und fordert, Forschungspartnerschaften fair und ohne pauschale, unbegründete Vorwürfe zu bewerten, während als Hintergrund u. a. mögliche Sicherheitsmängel am Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa) diskutiert werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Warnungen der deutschen Industrie und Sicherheitsbehörden vor chinesischer Wirtschaftsspionage
- BDI-Warnung, dass China wissenschaftliche Kooperationen und zivile Kontakte zur Erlangung von Zugang zu deutschen Schlüsseltechnologien und Know-how nutzen könne
- Vorwürfe über mögliche Defizite bei Sicherheitsvorkehrungen am Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa)
- Einschätzung externer Prüfer, dass Daten und Geschäftsgeheimnisse unzureichend geschützt gewesen seien
- Annahme, dass mit risikobehafteten Personen und Institutionen aus der Volksrepublik China kooperiert und entsprechend publiziert worden sei
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die chinesische Botschaft in Berlin weist die Warnungen deutscher Industrie und Sicherheitsbehörden vor Wirtschaftsspionage zurück
- Sie fordert, Forschungskooperationen mit China nicht zu politisieren oder pauschal unter Sicherheitsaspekten zu betrachten
- Sie lehnt unbegründete Diffamierung, Verleumdung und diskriminierende Maßnahmen gegen China entschieden ab
- Sie fordert eine faire und objektive Bewertung der Forschungskooperationen und eine Einstellung von politischer Instrumentalisierung sowie Stimmungsmache gegen China
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine pauschal genannten konkreten Folgen oder Konsequenzen im Artikel erwähnt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Eine Sprecherin der chinesischen Botschaft in Berlin wird mit ihrer Stellungnahme zitiert.
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