Politik: Nord-Süd-Kommission in Berlin
Berlin () – Die neue Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission der Bundesregierung hat mit internationalem Spitzenpersonal und einer deutlichen Beteiligung aus dem Globalen Süden ihre Arbeit aufgenommen.
Die Vorsitzenden Olaf Scholz und Laura Chinchilla stellten am Montag in Berlin die 20 Mitglieder des Gremiums vor. Dazu gehören unter anderem Weltbank-Präsident Ajay Banga, WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala und Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege. Die Kommission soll Vorschläge für eine Neuordnung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in einer multipolaren Welt erarbeiten.
Vertreten sind internationale Organisationen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie frühere Spitzenpolitiker. Die Bundesregierung hatte das unabhängige Gremium Ende Juni auf der Hamburg Sustainability Conference ins Leben gerufen.
Scholz sagte, dass die Zusammensetzung der Kommission mit dem Anspruch verbunden sei, politische Vorschläge mit internationalem Gewicht vorzulegen. Die Kommission solle gemeinsame Vorschläge entwickeln, die politisch umsetzbar seien. Chinchilla hob die veränderten globalen Machtverhältnisse hervor und erklärte, dass die Gesellschaften des Globalen Südens das 21. Jahrhundert prägen würden. Die erste Sitzung der Nord-Süd-Kommission ist für Mitte Oktober in Bangkok geplant.
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sagte: „Die hochrangige Besetzung und das große internationale Interesse zeigen: Die Kommission trifft einen Nerv, die Zeichen der Zeit stehen auf starke Partnerschaften mit dem Globalen Süden.“ Die beiden Ko-Vorsitzenden brächten einige der wichtigsten Persönlichkeiten aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden zusammen, um gemeinsam Vorschläge zur Reform der internationalen Zusammenarbeit und zur Lösung der drängendsten globalen Herausforderungen zu entwickeln.
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Vorstellung entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission am 05.10.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Olaf Scholz, Laura Chinchilla, Ajay Banga, Ngozi Okonjo-Iweala, Denis Mukwege, Reem Alabali Radovan
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Olaf Scholz, Laura Chinchilla, Weltbank, WTO, WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala, Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege, Friedensnobelpreisträger, Ajay Banga, Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege, internationale Organisationen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Hamburg Sustainability Conference, Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission, Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, SPD, Bangkok
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: 05.10.2026 (Montag)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung hat am 05.10.2026 die neue entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission mit 20 international hochrangigen Mitgliedern unter Co-Vorsitz von Olaf Scholz und Laura Chinchilla gestartet, die bis zur ersten Sitzung Mitte Oktober in Bangkok Vorschläge für eine Neuordnung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in einer multipolaren Welt erarbeiten soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Einberufung der unabhängigen Entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission durch die Bundesregierung Ende Juni auf der Hamburg Sustainability Conference
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht mit konkreten Reaktionen beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erarbeitung politisch umsetzbarer Vorschläge zur Neuordnung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
- Stärkung starker Partnerschaften mit dem Globalen Süden
- Intensivere Zusammenarbeit internationaler Akteure aus Globalem Süden und Norden
- Reformimpulse für die internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Herausforderungen
- Planung erster Beratungen ab Mitte Oktober in Bangkok
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wird mit einer wörtlichen Stellungnahme zitiert.
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