Wirtschaft: Verkauf insolventer Enerparc in Hamburg
Hamburg () – Der Verkaufsprozess für den insolventen Solarparkentwickler Enerparc ist offiziell gestartet: Ein erster Teilverkauf soll noch in diesem Jahr gelingen. „Von dieser Transaktion wäre dann auch die Belegschaft umfasst. Weitere Park-Portfolios sollen im ersten Quartal 2027 vollzogen werden“, sagte Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus dem „Handelsblatt“.
Enerparc hatte Anfang September überraschend Insolvenz angemeldet, mittlerweile haben auch die Schwestergesellschaften pvwerk und Sonnen Tiefbau einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das operative Geschäft laufe weiter, versicherte Denkhaus. „Es ist uns gelungen, das Geschäft zu stabilisieren.“ Dass weitere der insgesamt 492 mit Enerparc verbundenen Unternehmen in die Insolvenz rutschen, habe bislang zwar vermieden werden können. Aber: „Bei einer solchen Größe der Gruppe lassen sich weitere Insolvenzanträge nie ausschließen“, sagte Denkhaus dem „Handelsblatt“.
Das Hamburger Unternehmen gehört zu den größten Solarparkentwicklern Europas. Nach Angaben des Insolvenzverwalters befinden sich aktuell rund 90 Projekte im Bau, insgesamt umfasst das Portfolio eine installierte Leistung von 3,8 Gigawatt. Ende Juni war eine Finanzierung für mehrere Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte gescheitert. In der Folge rutschte Enerparc in die Zahlungsunfähigkeit.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefan Denkhaus
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Rothschild & Co, Enerparc, pvwerk, Sonnen Tiefbau, Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus, Handelsblatt, dts Nachrichtenagentur, Rothschild.
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: „noch in diesem Jahr“ (genaueres Jahr im Text nicht genannt) sowie „im ersten Quartal 2027“.
(Zusätzlicher Hinweis aus dem Text: „Anfang September“ – ohne konkretes Datum.)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Der Insolvenzverwalter von Enerparc hat den offiziellen Verkaufsprozess des insolventen Solarparkentwicklers gestartet, mit dem Ziel, noch 2026 erste Teilportfolios zu veräußern und weitere Verkäufe im ersten Quartal 2027 abzuschließen, während parallel Gespräche mit potenziellen Käufern laufen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ende Juni gescheiterte Finanzierung für mehrere Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik reagiert
- Öffentlichkeit reagiert
- Medien reagiert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ein erster Teilverkauf soll noch in diesem Jahr gelingen
- Die Belegschaft soll von der Transaktion mit umfasst werden
- Weitere Park-Portfolios sollen im ersten Quartal 2027 vollzogen werden
- Das Unternehmen soll als Ganzes verkauft werden
- Es sind weitere Optionen neben einem Gesamtverkauf denkbar
- Gespräche mit potenziellen Käufern sollen bereits geführt werden
- Die Investmentbank Rothschild & Co ist mit dem Mandat für die Transaktion beauftragt
- Das operative Geschäft soll weiterlaufen
- Das Geschäft soll stabilisiert worden sein
- Weitere Insolvenzanträge bei weiteren der verbundenen Unternehmen sollen nicht ausgeschlossen werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus wird mit einer Stellungnahme zitiert.
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