Wirtschaft: Inflation im Euroraum steigt
Luxemburg () – Die jährliche Inflation im Euroraum hat im September 2026 zugelegt. Sie wird auf 3,8 Prozent geschätzt, nach 3,2 Prozent im August, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 0,6 Prozent.
Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, lag im September bei 2,5 Prozent, genauso wie im Vormonat. Diese „Kernrate“ wird von der EZB ganz besonders in den Blick genommen in Bezug auf ihr Ziel, eine Teuerung von zwei Prozent zu erreichen und beizubehalten.
Betrachtet man die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum, so dürfte Energie im September die höchste Jahresrate aufweisen (18,8 Prozent nach 14,3 Prozent im August), gefolgt von Dienstleistungen (3,2 Prozent nach 3,0 Prozent im August), Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabakwaren (1,4 Prozent nach 1,1 Prozent im August) und Industriegütern ohne Energie (1,1 Prozent nach 1,2 Prozent im August).
Die niedrigste Inflationsrate misst Eurostat in Malta mit 2,4 Prozent. In Litauen liegt sie der Statistikbehörde zufolge dagegen bei 6,1 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 3,3 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Mittwoch ebenfalls eine Teuerungsrate von 3,3 Prozent gemeldet hatte.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Supermarkt am 30.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es kommen in dem bereitgestellten Text keine vollständigen Personennamen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Eurostat, EZB
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im September 2026 statt (jährliche Inflation im Euroraum im September 2026). Zusätzlich wird es am Freitag berichtet; im Text steht das Foto vom 30.09.2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Luxemburg (dts Nachrichtenagentur), Euroraum, Malta, Litauen, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Im September 2026 ist die jährliche Inflation im Euroraum laut Eurostat auf 3,8 % gestiegen (nach 3,2 % im August), während die Kerninflation bei 2,5 % blieb und vor allem Energie den stärksten Anstieg verzeichnete.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Energiepreise im Euroraum (höchste Jahresrate laut Eurostat im September)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Höhere Teuerungsrate im Euroraum im September 2026
- Steigende Preise gegenüber dem Vormonat
- Höherer Preisauftrieb bei Energie
- Stabilere Kerninflation ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak bei 2,5 Prozent
- Anhaltender Preisdruck bei Dienstleistungen
- Anstieg der Inflationsraten bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabakwaren
- Rückgang bzw. Veränderung der Inflationsrate bei Industriegütern ohne Energie
- Erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die EZB ihre Geldpolitik stärker an der Kernrate ausrichtet
- Fortbestehende Unterschiede in den Inflationsraten zwischen den Ländern des Euroraums
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
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