Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Inflation steigt
Düsseldorf () – Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen liegt im September bei 3,3 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2023 (damals: +3,5 %), teilte der Landesbetrieb IT.NRW am Mittwoch mit.
Demnach stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (August 2026) um 0,6 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen September 2025 und September 2026 um 2,4 % gestiegen.
Zwischen September 2025 und September 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 0,2 % gestiegen.
Teurer angeboten wurde u. a. Gemüse wie Tomaten (+33,1 %), Gurken (+32,9 %) und Möhren (+20,0 %).
Auch die Eierpreise lagen weiter über dem Niveau von Septemer 2025 (+16,7 %). Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch (−11,5 %) und Vollmilch (−10,7 %) wurden hingegen günstiger.
Sinkende Preise verzeichneten u. a. vegetarische oder vegane Getreideprodukte (−12,0 %) und Speisefette und -öle (−16,5 %), darunter insbesondere Butter (−31,3 %).
Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen September 2025 und September 2026 Preisrückgänge verzeichneten (−4,7 % bzw. −1,9 %), wurde Heizöl deutlich teurer angeboten (+49,9 %) als vor einem Jahr. Im September 2026 mussten Autofahrende für Kraftstoffe 36,9 % mehr bezahlen als im September 2025 (darunter Diesel +48,7 % und Benzin +33,8 %).
Die Preise für Dienstleistungen lagen im September 2026 u. a. bei den Entgelten für Kinderbetreuung nach der Schule (+5,9 %) und bei Dienstleistungen der häuslichen Alten- u. Behindertenpflege (+9,5 %) über dem Niveau von September 2025.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Tankstelle am 30.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
IT.NRW
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Düsseldorf, dts Nachrichtenagentur, Nordrhein-Westfalen, Landesbetrieb IT.NRW
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: September 2026 (Bericht am Mittwoch, 30.09.2026).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Worum geht es in einem Satz?
Im September liegt die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen bei 3,3 % (höchster Wert seit Dezember 2023), wobei vor allem bestimmte Nahrungsmittel und Energieträger wie Heizöl sowie Kraftstoffe teurer wurden, während Strom, Gas und einige weitere Produkte günstiger waren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln im Zeitraum zwischen September 2025 und September 2026 insbesondere bei Gemüse (Tomaten, Gurken, Möhren) sowie Eiern und Molkereiprodukten (teilweise günstiger)
- Preisentwicklung bei Energie insbesondere deutlich höhere Heizölpreise (+49,9 %) sowie Kraftstoffverteuerung im September 2026 gegenüber September 2025 (Diesel, Benzin)
- Preisentwicklung bei Dienstleistungen insbesondere höhere Entgelte für Kinderbetreuung nach der Schule sowie Dienstleistungen der häuslichen Alten- und Behindertenpflege
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen im September bei 3,3 Prozent, höchster Wert seit Dezember 2023
- Preisindex steigt gegenüber August 2026 um 0,6 Prozent
- Kerninflation zwischen September 2025 und September 2026 um 2,4 Prozent gestiegen
- Nahrungsmittelpreise zwischen September 2025 und September 2026 um durchschnittlich 0,2 Prozent gestiegen
- Deutliche Preissteigerungen bei Gemüse wie Tomaten, Gurken und Möhren
- Eierpreise liegen über dem Niveau von September 2025
- Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch und Vollmilch günstiger
- Preisrückgänge bei vegetarischen oder veganen Getreideprodukten sowie Speisefetten und -ölen, darunter Butter
- Energiepreise entwickeln sich gegenläufig mit Rückgängen bei Strom und Gas, aber stark höheren Heizölpreisen
- Kraftstoffpreise im September 2026 deutlich über Vorjahresniveau, darunter Diesel und Benzin
- Dienstleistungen liegen bei Kinderbetreuung nach der Schule sowie häuslicher Alten- und Behindertenpflege über Vorjahresniveau
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
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