DWD: September ungewöhnlich warm und im Südwesten extrem trocken

h3: in : Zu warmer September

Offenbach () – Der September ist in Deutschland nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes ungewöhnlich warm ausgefallen. Das teilte der DWD in Offenbach am Dienstag mit.

Deutschlandweit lag die Mitteltemperatur bei 15,9 °C und damit 2,6 Grad über dem Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Gegenüber 1991 bis 2020 betrug das Plus 2,01 Grad. Damit zählt der Monat zu den zehn wärmsten Septembern seit 1881. Grundlage sind Daten von rund 2.000 Messstationen.

Besonders markant war das Monatsende. Nach einer vorübergehenden kühlen Phase in der dritten Dekade, in der in Meßstetten-Appental auf der Schwäbischen Alb am 24. mit -1,4 °C der bundesweit niedrigste Wert gemessen wurde, folgte eine außergewöhnliche Wärmephase. Vor allem im Südwesten wurden erneut über 30 °C und neue stationsspezifische Dekadenrekorde gemeldet. Den bundesweiten Höchstwert erreichte Ohlsbach im Oberrheingraben am 8. mit 34,5 °C.

Bei Niederschlag fiel der Monat insgesamt zu trocken aus. Deutschlandweit kamen knapp 40 l/m² zusammen, etwa 34 Prozent weniger als im Mittel 1961 bis 1990 und rund 39 Prozent weniger als im Mittel 1991 bis 2020. Der Norden und die Küsten erhielten regional deutlich mehr Regen, an einigen Stationen über 125 l/m². Die höchste Tagessumme meldete Drochtersen in am 4. mit 57 l/m². Im Südwesten blieb es dagegen extrem trocken: In Teilen von fielen keine 10 l/m², im Saarland nicht einmal 5 l/m².

Die Sonne schien deutschlandweit rund 192 Stunden und damit etwa 28 Prozent länger als im Referenzzeitraum 1961 bis 1990 sowie rund 22 Prozent länger als im Mittel 1991 bis 2020. Besonders sonnig war der Süden mit gebietsweise mehr als 250 Stunden. Im äußersten Norden erreichte die Sonnenscheindauer örtlich nicht einmal die Hälfte der Werte des sonnenreichen Südens.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

DWD: September ungewöhnlich warm und im Südwesten extrem trocken

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine Personen (mit vollständigem Namen) im Text vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Wetterdienst (DWD), dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: September (genauer: Monatsende, u. a. 24. und 8. des Septembers; Meldung/Einordnung am Dienstag).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Offenbach, Deutschland (sowie Deutschlandweit; außerdem Meßstetten-Appental auf der Schwäbischen Alb, Ohlsbach im Oberrheingraben, Drochtersen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Norddeutschland/Küsten, Meßstationen in Deutschland)

Worum geht es in einem Satz?

Laut dem Deutschen Wetterdienst ist der September in Deutschland nach vorläufigen Auswertungen ungewöhnlich warm und zu trocken gewesen, mit einer deutschlandweiten Durchschnittstemperatur von 15,9 °C (deutlich über dem Klimamittel) sowie insgesamt rund 40 l/m² Niederschlag und deutlich mehr Sonnenschein.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ungewöhnlich warme Luftmassen, insbesondere im Südwesten, nach einer vorübergehenden kühlen Phase in der dritten Septemberdekade
  • Hohe Temperaturen mit erneuten über 30 °C sowie neuen stationsspezifischen Dekadenrekorden im Südwesten
  • Sehr geringe Niederschläge, die den Monat insgesamt deutlich zu trocken ausfallen ließen (v. a. im Südwesten/extrem trocken)
  • Überdurchschnittlich lange Sonnenscheindauer, besonders im Süden, begünstigt durch die großräumig wetterwirksame Wärme- und Strahlungssituation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Beschreibung von Reaktionen durch Politik, Öffentlichkeit oder Medien

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Der September zählt zu den zehn wärmsten Septembern seit 1881
  • In weiten Teilen Deutschlands wurden deutlich erhöhte Temperaturen gegenüber den Klimamitteln erreicht
  • Regional wurden erneut über 30 °C gemeldet und es gab stationsspezifische Dekadenrekorde
  • Der Monat war insgesamt zu trocken
  • Teilweise fielen deutlich weniger Niederschläge als im jeweiligen Klimamittel
  • In einigen Regionen wurden hohe Niederschlagsmengen gemeldet, während der Südwesten besonders stark unter Trockenheit litt
  • Die Sonnenscheindauer lag über dem Referenzzeitraum, wodurch es insgesamt deutlich sonniger war
  • Große regionale Unterschiede bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer deuten auf eine ungleich verteilte Wetterlage hin

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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