Randstad- und Ifo-Umfrage: Firmen planen mehr befristete Verträge

Randstad- und Ifo-Umfrage: Firmen planen mehr befristete Verträge

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wirtschaft in Deutschland: Befristungen nehmen zu

() – Deutsche Unternehmen wollen den Einsatz befristeter Verträge deutlich ausweiten. Das zeigt eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad und des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo unter 469 Personalverantwortlichen deutscher , vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen, über die der „Spiegel“ berichtet.


Mathe Navi 6

Die Umfrage bezieht sich auf das dritte Quartal 2026. Demnach planen 26 Prozent der befragten Firmen, künftig mehr Befristungen zu nutzen, vor einem Jahr seien es 12 Prozent gewesen. Die Unternehmen würden offenkundig deutlich zurückhaltender, Personal dauerhaft an sich zu binden. Befristete Verträge liefen aus, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Bereits setzten 30 Prozent der Betriebe dieses Instrument ein, heißt es in der Randstad- und Ifo-Umfrage.

In der sei der Anteil mit 42 Prozent deutlich höher als im (22 Prozent) und im Dienstleistungssektor (24 Prozent). Besonders stark griffen Großunternehmen zu: 59 Prozent von ihnen arbeiteten mit befristeten Verträgen, bei Kleinbetrieben sei es nur etwa jeder fünfte, heißt es in der Umfrage weiter. Sachgrundlose Befristungen sind vom Gesetzgeber eingeschränkt, grundsätzlich sind sie nur zwei Jahre lang möglich. Wenn die Unternehmen diese Spielräume nun stärker nutzen, lässt sich das als Signal wachsender Unsicherheit deuten. Angesichts lange schwachen Wachstums, wackeliger Konjunktur und häufiger geopolitischer Schocks wie des Irankriegs und seiner Folgen sicherten sich Unternehmen maximale Beweglichkeit.

Die Kehrseite: Die Unsicherheit überträgt sich auf viele Beschäftigte, die sich um ihre berufliche Zukunft sorgen und womöglich Abstiegsängste entwickeln. Die Betriebe nutzen auch andere Mittel. So wollten 33 Prozent der Befragten in den kommenden Monaten stärker von Arbeitszeitkonten Gebrauch machen, 21 Prozent von Überstunden und 15 Prozent von Outsourcing, heißt es in der Randstad- und Ifo-Umfrage, über die der „Spiegel“ berichtet. Der wirtschaftliche Druck dominiert im Arbeitsalltag das Verhältnis zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, wie die Befragung zeigt. 44 Prozent der Betriebe nennten ihn als prägendes Thema der vergangenen zwölf Monate – deutlich vor allen anderen Faktoren.

Besonders in der Industrie schlage sich der Druck in härteren Einschnitten nieder: Hier berichteten 17 Prozent der Unternehmen, dass Restrukturierung und Stellenabbau das Miteinander bestimmen – mehr als doppelt so viele wie im Handel. Dienstleister wiederum nennten überdurchschnittlich häufig die Einführung neuer Arbeitsmodelle, die oft als Reaktion auf Kostendruck und den Einsatz von KI gelten, heißt es in der Umfrage, über die der „Spiegel“ berichtet.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Büro-Hochhaus (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Randstad, ifo, Spiegel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Randstad, ifo, Spiegel, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Dritter Quartal 2026 (Q3 2026).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer Randstad-ifo-Umfrage aus dem dritten Quartal 2026 wollen deutsche Unternehmen befristete Verträge deutlich stärker nutzen (u. a. in der Industrie und bei Großunternehmen), was auf wachsende Unsicherheit und wirtschaftlichen Druck hindeutet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Langes schwaches Wachstum und eine wackelige Konjunktur
  • Häufige geopolitische Schocks wie der Irankrieg und dessen Folgen
  • Wirtschaftlicher Druck im Arbeitsalltag, der Unternehmen zu mehr Flexibilität zwingt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • In dem Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mehr Unsicherheit in der beruflichen Zukunft vieler Beschäftigter
  • Mögliche Abstiegsängste bei Beschäftigten
  • Weniger Bereitschaft der Unternehmen, Personal dauerhaft zu binden
  • Häufigeres Auslaufen von befristeten Verträgen ohne Kündigung
  • Zunahme der Nutzung anderer Flexibilitätsinstrumente wie Arbeitszeitkonten
  • Mehr Einsatz von Überstunden zur Anpassung an Auslastung
  • Stärkerer Einsatz von Outsourcing
  • Prägender wirtschaftlicher Druck im Arbeitsalltag
  • Häufung von Restrukturierung und Stellenabbau insbesondere in der Industrie
  • Einführung neuer Arbeitsmodelle insbesondere im Dienstleistungssektor

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert