Wirtschaft: Bundesbank-IT-Modernisierung in Frankfurt
Frankfurt am Main () – Die Bundesbank steht vor einem Umbau ihrer IT-Systemlandschaft: Mit „Projekt Arena“ ersetzt die Institution ihr Kernbankensystem, mit dem sie Zahlungen abwickelt. Den Auftrag erhält SAP Fioneer, eine Ausgründung des Dax-Konzerns, wie aus einer Meldung auf dem Ausschreibungsportal der Europäischen Union hervorgeht, über die das „Handelsblatt“ berichtet.
SAP hatte sein Geschäft mit Software für Banken und Versicherungen 2021 ausgegliedert. Der Münchner Investor Dediq sicherte Investitionen in Höhe von über 500 Millionen Euro zu und erhielt dafür 80 Prozent der Anteile. Nach der Abspaltung stieß das Unternehmen bei vielen Banken auf Skepsis: Sie hätten lieber weiter mit einem bekannten Dax-Konzern zusammengearbeitet und fürchteten unter anderem einen Verkauf von SAP Fioneer.
SAP-Fioneer-Chef Matthias Tomann versucht, solche Sorgen zu entkräften. Es gebe einen „unbegrenzten Investitionshorizont“, sagte der Manager dem „Handelsblatt“. „Wir haben nicht vor, die Firma zu verkaufen – ich könnte mir aber vorstellen, dass es in einigen Jahren einen Börsengang geben wird“, so der SAP-Fioneer-Chef weiter. Das Joint Venture mit SAP sei ebenfalls zeitlich unbegrenzt angelegt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Matthias Tomann, Dediq
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bundesbank, SAP, SAP Fioneer, Handelsblatt, Dax-Konzern, Europäische Union
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main
Worum geht es in einem Satz?
Die Deutsche Bundesbank ersetzt im Rahmen von „Projekt Arena“ ihr Kernbankensystem durch SAP Fioneer, wobei das „Handelsblatt“ über den EU-Ausschreibungsauftrag berichtet und SAP-Fioneer-Chef Matthias Tomann Investitions- und Verkaufssorgen mit einem „unbegrenzten Investitionshorizont“ sowie einem möglichen Börsengang in ferner Zukunft entkräftet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Auslöser für die Skepsis bei vielen Banken nach der Abspaltung: sie hätten lieber weiter mit einem bekannten Dax-Konzern zusammengearbeitet und fürchteten unter anderem einen Verkauf von SAP Fioneer
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Skepsis bei Banken nach der SAP-Ausgliederung
- Befürchtung, SAP Fioneer könnte verkauft werden
- Keine konkreten Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien genannt, außer Bericht im Handelsblatt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Umsetzung eines Umbaus der IT-Systemlandschaft der Bundesbank durch Austausch des Kernbankensystems für Zahlungsabwicklung
- Fortführung und Ausweitung der Zusammenarbeit im Rahmen eines zeitlich unbegrenzt angelegten Joint Ventures mit SAP
- Potenziell steigendes Vertrauen bei Banken durch zugesagte Investitionen und die Aussage, kein Verkauf geplant zu sein
- Möglichkeit eines Börsengangs des Unternehmens in einigen Jahren als Folge der langfristig angelegten Strategie
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—SAP-Fioneer-Chef Matthias Tomann wird mit einer Stellungnahme zitiert („unbegrenzter Investitionshorizont“ und kein Verkauf geplant).
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